Montag, 20. Februar 2017

Italiens Regierung besorgt über Alitalia-Zukunft

Die italienische Regierung bangt um die Zukunft der krisengeschüttelten Fluggesellschaft Alitalia.

Foto: © LaPresse

„Alitalia hat gravierende Probleme, wir sind besorgt“, sagte Verkehrsminister Graziano Delrio vor einem Treffen mit den Gewerkschaften am Montag, bei dem über einen Rettungsplan für die Airline diskutiert werden soll.
Die Gewerkschaften haben für den kommenden Donnerstag einen Streik ausgerufen. 60 Prozent der geplanten Flüge hat Alitalia in Hinblick auf den Arbeitsausstand schon gecancelt.

Die Airline hat angeblich 2016 Verluste von 600 Mio. Euro angesammelt, was über den Erwartungen liegt. Die Airline steuert mit der Streichung von 2.000 Jobs auf einen Sanierungsplan zu. Das Alitalia-Management bestätigte sein Ziel, bis Ende 2017 die operativen Kosten um mindestens 160 Mio. Euro jährlich drücken zu wollen.

Der Mutterkonzern Etihad sowie die italienischen Aktionäre der Airline, zu denen auch die Bank-Austria-Mutter UniCredit gehört, seien fest entschlossen, den Sanierungsplan zu unterstützen, berichtete Etihad-CEO James Hogan zuletzt. Etihad hält 49 Prozent an Alitalia.

apa

stol