Der Nettogewinn der FS kletterte 2012 auf 300 Mio. Euro, teilte FS-Geschäftsführer Mauro Moretti am Montag mit. Das Ebitda betrug zwei Milliarden Euro. Damit schrieben die Staatsbahnen zum fünften Jahr infolge schwarze Zahlen.Kein Interesse an AlitaliaMoretti dementierte kursierende Mediengerüchte, nach denen die Staatsbahnen die krisengeschüttelte Fluggesellschaft Alitalia aufkaufen könnte. „Wir sind nicht daran interessiert“, erklärte Moretti.Im Dezember hatte Moretti in Neapel den neuen Superzug „Frecciarossa 1000“ (Roter Pfeil) vorgestellt, der eine Geschwindigkeit von 400 Stundenkilometern erreichen kann und zum schnellsten Zug Europas aufrücken soll, der in Serie hergestellt wird.In zwei Stunden und 20 Minuten, 40 Minuten weniger als bisher, wird ab 2014 die 600 Kilometer lange Strecke zwischen Rom und Mailand befahrbar sein. Am weiteren Ausbau des Schienennetzes für den auch als „fliegenden Zug“ gepriesenen ETR ohne Neigetechnik wird gearbeitet.apa