Dienstag, 27. März 2018

Italiens Staatsbahnen: Rekordjahr 2017

Nach 10 Jahren kontinuierlichen Wachstums haben die italienischen Staatsbahnen (FS) das Jahr 2017 mit einem Rekordergebnis abgeschlossen. Der Umsatz kletterte gegenüber dem Jahr davor um 4,2 Prozent auf 9,3 Milliarden Euro, wie FS-Chef Renato Mazzoncini heute, Dienstag, mitteilte. Der Nettogewinn wuchs um 10 Prozent auf 552 Millionen Euro.

Nach 10 Jahren kontinuierlichen Wachstums haben die italienischen Staatsbahnen (FS) das Jahr 2017 mit einem Rekordergebnis abgeschlossen.
Nach 10 Jahren kontinuierlichen Wachstums haben die italienischen Staatsbahnen (FS) das Jahr 2017 mit einem Rekordergebnis abgeschlossen. - Foto: © shutterstock

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg um 14 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro. Die Investitionen im Jahr 2017 betrugen 5,6 Milliarden Euro. Das Geld floss vor allem in die Modernisierung des regionalen Bahnnetzes.

Weiters wurden 9 zusätzliche Hochgeschwindigkeitszüge eingesetzt. Damit wuchs die Zahl der Flotte auf insgesamt 150 Hochgeschwindigkeitszüge. Das Hochgeschwindigkeitsnetz in Italien soll erweitert werden. Geplant ist in den nächsten Wochen der Baubeginn für die Bahn-Hochgeschwindigkeitsstrecke Brescia-Verona. 4379 Personen wurden im vergangenen Jahr neu angestellt. 74.500 Personen beschäftigt die Staatsbahn derzeit.

Mazzoncini berichtete, die Gesellschaft wolle zu einem internationalen Player im Bereich integrierte Mobilität avancieren. Die italienischen Staatsbahnen wachsen auch als Fernbusgesellschaft. Die Tochter Busitalia erneuerte ihre Flotte mit 102 Bussen und bietet auch Busverbindungen auf europäischer Ebene an. Daneben wollen die italienischen Staatsbahnen im Bereich Warentransport stärker wachsen, nachdem 2017 die auf Warenverkehr spezialisierte Tochter Mercitalia Rain gegründet wurde.

Positive Beziehungen zur ÖBB

Mazzoncini hob die positiven Beziehungen zur ÖBB hervor. „Wir haben regelmäßige Kontakte, bei denen wir unsere Aktivitäten prüfen und uns bemühen, Europa immer näher zu bringen“, sagte der italienische Bahnchef.

apa

stol