Dienstag, 08. Oktober 2019

Italiens Staatsbahnen steigern Umsatz mit Hochgeschwindigkeit

Umsatz legte um 2,2 Prozent auf 5,98 Mrd. Euro zu, Gewinn um 4,3 Prozent auf 362 Mio. Euro

Die „Frecciarossa“ erfreut sich großer Beliebtheit.
Die „Frecciarossa“ erfreut sich großer Beliebtheit. - Foto: © ANSA

Italiens Staatsbahnen (FS) haben im ersten Halbjahr 2019 ihren Umsatz vor allem dank des rentablen Geschäfts mit den Hochgeschwindigkeitsbahnen um 2,2 Prozent auf 5,98 Mrd. Euro gesteigert. Das EBITDA wuchs um 7,5 Prozent auf 1,3 Mrd. Euro. Der Gewinn stieg um 4,3 Prozent auf 362 Mio. Euro, teilten die Staatsbahnen am Dienstag mit.

Die Staatsbahnen stellen auch mehr Personal an. So kletterten die Zahl der Mitarbeiter gegenüber Ende Juni 2018 von 81.356 auf 83.167 Personen.

2 Milliarden Euro wurden im ersten Halbjahr investiert. 50 Prozent davon betrafen die Steigerung der Effizienz und Sicherheit des Bahnnetzes. Investitionen für mehr Sicherheit, Umweltverträglichkeit und die Förderung des lokalen Verkehrs auf Schiene und Straße sind die Ziele des Unternehmens für die zweite Jahreshälfte.

Staatsbahnen wollen weiter expandieren

Die italienischen Staatsbahnen wollen auch in anderen Geschäftsbereichen expandieren. Die Bahngesellschaft will einen 35-prozentigen Anteil an der neuen Alitalia übernehmen, die nach dem Verkauf der maroden Airline entstehen soll.

Beim Verkauf der Fluggesellschaft kommt es jedoch zu Verzögerungen. Am Mittwoch ist ein Streik des Alitalia-Personals geplant, 200 Flüge sollen gecancelt werden.

apa