Industrie und Dienstleister trugen zum Wachstum bei, während sich die Landwirtschaft als Bremsklotz erwies. Trotz des Aufschwungs hinkt Italien den anderen großen Volkswirtschaften der Eurozone konjunkturell weiter hinterher: Deutschland schaffte im zweiten Quartal ein Plus von 0,6 Prozent, Frankreich von 0,5 Prozent und Spanien sogar von 0,9 Prozent.Wachstum von 1, 1 Prozent angestrebtDie Regierung von Ministerpräsident Paolo Gentiloni strebt dieses Jahr ein Wirtschaftswachstum von 1,1 Prozent an. Die Daten aus dem ersten Halbjahr lassen darauf schließen, dass dieses Ziel übertroffen wird.In Italien stehen Anfang nächsten Jahres Wahlen an. Eine anhaltende konjunkturelle Erholung und spürbare Fortschritte beim Abbau der Arbeitslosigkeit dürften der regierenden Demokratischen Partei bei dem Urnengang zugutekommen.apa/reuters