<P><p class=" text-left">Das Statistikamt Istat korrigierte damit am Donnerstag die ursprüngliche Schätzung von 0,2 Prozent merklich nach oben. Ende 2016 hatte es zu einem Plus von 0,3 Prozent gereicht.</p><p class=" text-left">In der Eurozone insgesamt fiel das Plus mit 0,5 Prozent noch etwas größer aus. Getragen wurde das Wachstum in Italien vor allem von kauffreudigen Verbrauchern, während Außenhandel und Investitionen bremsten.</p><p class=" text-left">Mit dem unerwartet guten Jahresauftakt steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Regierung von Ministerpräsident Paolo Gentiloni 2017 ihr Wachstumsziel von 1,1 Prozent erreichen kann.</p><p class=" text-left">„Italien dürfte in diesem Jahr eine der geringsten Wachstumsraten der Euro-Länder ausweisen“, warnte Commerzbank-Ökonom Marco Wagner dennoch vor Euphorie. „Vor allem die Unternehmensinvestitionen dümpeln vor sich hin.“</p><p class=" text-left">Diese würden unter anderem gehemmt durch die hohe Verschuldung und die ungelösten Probleme im Bankensektor, die die Kreditvergabe zusätzlich erschwerten.</p><p class=" text-left">apa/reuters</p></P>