Wer dieses Jahr nach Italien in den Urlaub fährt, muss sein Reisebudget nicht zwingend aufstocken. Laut dem Preis-Check von Altroconsumo, der 20 Reiseziele umfasst, kostet ein Urlaub für zwei Personen für eine Woche im Schnitt 1.050 Euro und damit etwa fünf Prozent weniger als im Vorjahr. In diese Summe fließen sowohl die Kosten für die An- und Abreise als auch die Kosten für die Unterkunft ein.<BR /><BR />Die Hotelpreise sind laut Untersuchung im Durchschnitt um sieben Prozent günstiger als 2025. Die Fahrt mit dem Auto hat sich hingegen wegen der gestiegenen Spritpreise verteuert.<h3> Städte günstiger, Berge teurer</h3>Das Reisebudget variiert allerdings stark je nach Destination. Gerade in einigen italienischen Städten sind die Preise Altroconsumo zufolge tendenziell gesunken. Eine Woche Urlaub in Florenz kostet zur Hochsaison rund 641 Euro und damit 16 Prozent weniger als im Vorjahr. Eine Rom-Reise schlägt mit 650 Euro zu Buche (minus 14 Prozent), während Neapel 659 Euro kostet (minus 9 Prozent).<BR /><BR />Auch einige Küstenorte sind günstiger geworden. Eine Woche Strandurlaub in Gallipoli (Apulien) kostet mit 1.177 Euro zwar immer noch viel Geld, ist aber acht Prozent weniger als 2025. Stabil geblieben sind die Preise in Jesolo (1.089 Euro) und Rimini (692 Euro). Verteuert haben sich hingegen vor allem Urlaubsorte auf den italienischen Inseln Sizilien und Sardinien. Ursache dafür sind laut Verbraucherverband in erster Linie die stark gestiegenen Flugpreise.<BR /><BR />In den Bergregionen gehen die Preise kaum zurück. Besonders in St. Ulrich sind die Kosten kräftig gestiegen. Eine Woche Urlaub in Gröden kostet 1.672 Euro, ein Plus von 17 Prozent zu 2025. Hauptkostentreiber sind die Unterkünfte, die im Schnitt 1.451 Euro ausmachen. Damit geht die Grödner Gemeinde als teuerster Urlaubsort aus der Erhebung hervor.