Dienstag, 09. Oktober 2018

IWF senkt Wachstumsprognosen für Italien

Während der Streit zwischen Brüssel und Rom um die italienischen Haushalts- und Defizitpläne tobt, hat der Internationale Währungsfonds (IWF) seine Wachstumsprognosen für Italien gesenkt.

Der IWF hat die Wachsumsprognosen für Italien gesenkt.
Der IWF hat die Wachsumsprognosen für Italien gesenkt. - Foto: © D

Wie aus einer am Dienstag vorgelegten Prognose hervorgeht, rechnet der IWF 2018 mit einem Wachstum von Italiens Bruttoinlandprodukts (BIP) von 1,2 Prozent. Bisher war der IWF von 1,5 Prozent ausgegangen.

Im kommenden Jahr wird die italienische Wirtschaft um 1 Prozent wachsen. Die bisherige Prognose für 2019 lag bei 1,5 Prozent. Es würde sich damit um das niedrigste Wachstum unter den Ländern des Euroraums handeln.

Die Arbeitslosenrate soll in Italien von 11,3 Prozent 2017 auf 10,8 Prozent 2018 sinken. 2019 soll sich die Arbeitslosigkeit auf 10,5 Prozent verringern. Die Staatsschuld, die 2017 131,8 Prozent des BIP betrug, soll 2018 auf 130,3 Prozent und 2019 auf 128,7 Prozent fallen. Bis 2013 soll die Verschuldung auf 125,1 Prozent sinken.

Das Defizit wird laut IWF-Prognose von 2,3 Prozent im Jahr 2017 auf 1,7 Prozent in den Jahren 2018 und 2019 sinken. 2023 soll das Defizit dann 2,2 Prozent betragen.

apa

stol