Freitag, 17. April 2020

Jahresabschlüsse 2019 mit wachsenden Ergebnissen genehmigt

Am 16. April hat der Vorstand der Alperia AG die Daten der Gesellschaft und der Gruppe für das Geschäftsjahr 2019 geprüft und genehmigt.

Alperia verzeichnete in den Jahresabschlüssen 2019 deutlich wachsende Ergebnisse.
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Alperia verzeichnete in den Jahresabschlüssen 2019 deutlich wachsende Ergebnisse. - Foto: © Alperia
Die Gesamterträge der Gruppe von 1,563 Milliarden Euro verzeichnen einen erheblichen Zuwachs gegenüber dem Vorjahr (+ 291 Millionen Euro). Dies ist in erster Linie auf die erstmalige Konsolidierung der im Strom- und Gasvertrieb tätigen Tochtergesellschaft Alperia Sum zurückzuführen.

Der konsolidierte Reingewinn des Unternehmens in Höhe von 56,2 Millionen Euro war besonders positiv gegenüber dem Geschäftsjahr 2018, das mit einem Reingewinn von 42,4 Millionen Euro abgeschlossen wurde. Auf dieses positive Ergebnis wirkte sich auch eine einmalige Transaktion der Gruppe aus, die in einer Steuerbefreiung für einige immaterielle Vermögenswerte bestand. Diese wurde in der Folge einer vorausgehenden außerordentlichen Transaktion in Form eines Unternehmenszusammenschlusses bilanziert.

Investitionen in Höhe von über 100 Millionen Euro

Erheblich erhöhten sich auch die Investitionen, die im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit des Jahres 2019 getätigt wurden. Diese beliefen sich auf ungefähr 105 Millionen Euro (gegenüber 84 Millionen Euro im Jahr 2018) und betrafen insbesondere die Bereiche Stromverteilung, um die Qualität und Kontinuität der Dienstleistung zu stärken, sowie die Energieerzeugung mit der Modernisierung von Wasserkraftwerken.

Die Nettofinanzverschuldung stieg im Vergleich zu 2018 an und lag zum Jahresende 2019 bei 395,8 Millionen Euro (zum 31. Dezember 2018 waren 387,6 Millionen Euro zu verzeichnen).


Die Maßnahmen zu einer strukturierten Integration der Nachhaltigkeit in die Strategie der Gruppe wurden fortgesetzt. Dabei lag das Augenmerk auf der Harmonisierung von wirtschaftlicher Effizienz und sozialer und ökologischer Verantwortlichkeit.

Auswirkungen der Corona-Krise


Hinsichtlich der Auswirkungen der durch COVID-19 ausgelösten epidemiologischen Krise wird darauf hingewiesen, dass die Gruppe umgehend Maßnahmen ergriffen hat, um in Südtirol mit mehreren Initiativen Hilfe sowohl für Endkunden als auch für einige in der Bekämpfung der genannten Krise tätigen Vereinigungen zu leisten.

Zweifelsohne hatte das Herunterfahren und die anschließende Einstellung der produktiven Tätigkeiten negative Auswirkungen auf den Energiebedarf und die Energiepreise. Daran wird sich auch in der näheren Zukunft nichts ändern. Es ist jedoch hervorzuheben, dass die Gruppe bereits Schutzmaßnahmen gegen die Volatilität beim Strompreis ergriffen und für den Verkauf des überwiegenden Teils ihrer Stromerzeugung Terminkontrakte abgeschlossen hat.

In wirtschaftlicher Hinsicht sind mit Sicherheit negative Auswirkungen zu erwarten, jedoch ist - zumindest, was die Südtiroler Kunden betrifft - das soziale und unternehmerische Gefüge der Autonomen Provinz Bozen traditionell stark und steht auf einer soliden Basis. Deshalb erscheint es ebenso berechtigt, nach Beendigung der Krisensituation eine rasche Erholung zu erwarten.

In der aktuellen, von extremer Unsicherheit geprägten Situation kann die Gesamtheit und Reichweite der genannten negativen Auswirkungen nicht realistisch eingeschätzt werden. Die Gruppe hat jedoch einige anzunehmende Auswirkungen berücksichtigt und angemessene Rückstellungen in den konsolidierten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 eingestellt.

Die Vorstandsvorsitzende Flora Emma Kröss kommentierte die Ergebnisse wie folgt: „Die Alperia Gruppe hat ihre Rolle als Hauptakteur bei der Unterstützung der Entwicklung Südtirols bestätigt und zum Vorteil des Lands einen Mehrwert von ca. 236 Millionen Euro generiert. Dies erfolgte unter anderem in Form von abgeführten Steuern und Abgaben, von Mitarbeiterentlohnungen bei über 1000 Personen, Gütern, Dienstleistungen und Arbeiten für lokale Lieferanten, Gebühren und Zusatzgebühren für die Nutzung von öffentlichen Gewässern, Aufwendungen für Umweltmaßnahmen und Sponsoring.In dieser dramatischen Krisensituation, die das Land bewältigen muss, möchte ich all unseren Mitarbeitern dafür danken, dass sie mit der gewohnten Leistungsfähigkeit und Einsatzbereitschaft dafür sorgen, dass die Bereitstellung der Grundversorgung des Landes auch weiterhin gewährleistet ist.“





stol

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