„Es gibt keine Grenzen für unsere geldpolitischen Instrumente, das gilt auch für den Kauf japanischer Staatsanleihen“, sagte Notenbankchef Haruhiko Kuroda am Mittwoch in Tokio.„Um die chronische Krankheit der Deflation zu überwinden, muss die gesamte Medizin eingenommen werden. Eine unausgegorene Behandlung wird nur die Symptome verschärfen.“Ziel bleibe es, die Inflationsrate so schnell wie möglich auf zwei Prozent zu hieven. Derzeit liegt sie nur etwa halb so hoch. Die nach den USA und China drittgrößte Volkswirtschaft der Welt steckte Jahre in einer Spirale fallender Preise, die die Wirtschaft lähmte.Erst vorige Woche hatte die Zentralbank in einem überraschenden Schritt beschlossen, bis zu 80 Billionen Yen (563,5 Mrd. Euro) pro Jahr an Wertpapieren aufzukaufen.Bisher waren nur 60 bis 70 Billionen Yen geplant. Die Entscheidung war allerdings stark umstritten: Fünf Notenbanker stimmten im Vorstand dafür, vier dagegen.apa/reuters