„Es ist notwendig, so schnell als möglich auf die wieder gestiegene Jugendarbeitslosigkeit zu reagieren und diese nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Hierfür benötigt es vor allem strategische Maßnahmen, die langfristig wirken“, so SJR-Vorsitzender Igor Guizzardi.Insbesondere die im Sieben-Punkte-Plan enthaltene Aufwertung aller technischen und praktischen Berufe sei zu begrüßen. Die Förderung des Spracherwerbs sollte jedoch nicht nur für jugendliche Arbeitslose vorgesehen werden, sondern für alle Jugendlichen, so der SJR.„Die Vermittlung von Sprachkenntnissen ist außerordentlich wichtig, daher benötigt es so früh als möglich unterstützende Maßnahmen für alle“, erklärt Martina De Zordo, stellvertretende SJR-Vorsitzende. Außerdem sollte auch der Weg in die Selbständigkeit gefördert und unterstützt werden.Laut dem SJR sei eine Datenerhebung bzw. Analyse über Chancen im Beruf notwendig. So könnten junge Menschen erfahren, wo sie Chancen haben und wo nicht.