Damit bleibt das frühere Betriebsgelände in Innichner Hand und soll künftig von heimischen Firmen genutzt werden.<BR /><BR />Mit der Unterzeichnung des Vorkaufvertrags konnte ein wichtiger Meilenstein in einem mehrjährigen Prozess erreicht werden. Nachdem die Brauerei Forst AG als Eigentümerin die Produktion des Mineralwassers „Kaiserwasser“ im Jahr 2024 eingestellt hatte, bemühte sich die Gemeindeverwaltung darum, das rund 25.000 Quadratmeter große Betriebsgelände für die wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde zu sichern. Ziel war es, die Fläche nicht an externe Investoren zu verlieren, sondern sie den örtlichen Unternehmen für Erweiterungen zur Verfügung zu stellen.<h3> Ein Konsortium soll Großteil des Areals übernehmen</h3>Nach mehrjährigen Verhandlungen mit der Brauerei Forst konnte nun eine Einigung erzielt werden. Die Brauerei behält rund 5.000 Quadratmeter des Areals für den Eigenbedarf. Die übrigen rund 20.000 Quadratmeter werden von einem Konsortium übernommen, dem elf Innichner Unternehmen angehören. Es handelt sich dabei um Bodner Autotransporte, Fuchs Technik, Auto Graf, Inoxstahlbau, 3 Zinnen AG, Roland Holz Legnami, den Forstbetrieb Senfter, Burgmann Kandidus OHG, Autotransporte Burgmann, Josef Lercher sowie E. Erharter OHG.<BR /><BR />Die Vertreter der beteiligten Unternehmen bedankten sich im Rahmen einer kleinen Feier bei der Brauerei Forst und allen, welche die Verhandlungen begleitet haben. Ein besonderer Dank galt Margherita Fuchs von Mannstein, dem Verwaltungsrat der Brauerei Forst sowie Architekt Lunz, der die Gespräche im Auftrag der Eigentümerin begleitet hatte. Ebenso wurden die beratenden Fachleute von SP Consulting sowie der Baukanzlei Sulzenbacher & Partner für die rechtliche und technische Vorbereitung der Vertragsunterlagen gewürdigt.<h3> In den kommenden Monaten sollen der endgültige Kaufvertrag abgeschlossen</h3>Mit der Unterzeichnung des Vorkaufvertrags beginnt nun die nächste Phase des Projekts. In den kommenden Monaten sollen der endgültige Kaufvertrag abgeschlossen, das Konsortium formell gegründet und der Durchführungsplan ausgearbeitet werden. Außerdem sind der Abbruch der bestehenden Gebäude und die fachgerechte Entsorgung der Bausubstanz vorgesehen. Die Übergabe der einzelnen Parzellen an die beteiligten Unternehmen ist im Laufe des Jahres 2027 geplant.<BR /><BR />Bürgermeister Rainer spricht von einem bedeutenden Schritt für den Wirtschaftsstandort Innichen. Dass das ehemalige Kaiserwasser-Areal in den Händen heimischer Unternehmen bleibe, sei ein großer Erfolg für die Gemeinde. Dadurch würden den Betrieben langfristige Entwicklungsmöglichkeiten eröffnet und gleichzeitig Arbeitsplätze sowie Wertschöpfung vor Ort gesichert.