Sonntag, 05. März 2017

Kaufpreis für Opel bei 1,6 bis 1,8 Mrd. Euro

Nach einem Bericht der französischen Wirtschaftszeitung „Les Echos“ soll der französische Autokonzern PSA Peugeot Citroen für den deutschen Rivalen Opel zwischen 1,6 und 1,8 Mrd. Euro bezahlen. Ziel sei es, den Deal bis Ende des Jahres abzuschließen.

Nach einem Bericht der französischen Wirtschaftszeitung „Les Echos“ soll der französische Autokonzern PSA Peugeot Citroen für den deutschen Rivalen Opel zwischen 1,6 und 1,8 Mrd. Euro bezahlen.
Nach einem Bericht der französischen Wirtschaftszeitung „Les Echos“ soll der französische Autokonzern PSA Peugeot Citroen für den deutschen Rivalen Opel zwischen 1,6 und 1,8 Mrd. Euro bezahlen. - Foto: © shutterstock

Zwei zentrale Fragen seien in den Verhandlungen bereits gelöst worden: Milliardenschwere Pensionsverpflichtungen verbleiben dem Bericht zufolge zu großen Teilen bei General Motors. Auch bei Modell-Lizenzen habe es eine Einigung gegeben.

So dürfe PSA das Elektroauto Opel Ampera, das technologisch auf dem Chevrolet Bolt von GM basiert, weiterhin verkaufen. Eine offizielle Bestätigung gab es dafür bisher nicht. Mit dem Kauf von Opel will PSA zur Nummer Zwei in der europäischen Autobranche aufsteigen. Knapp drei Wochen nach Bekanntgabe der Verhandlungen mit der Opel-Mutter GM scheint der Deal weit fortgeschritten: Am Montag treten die Konzerne vor die Presse.

Die Pressekonferenz ist für 9.15 Uhr in der Pariser PSA-Zentrale angesetzt. PSA und General Motors (GM) könnten ein sogenanntes Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnen, eine Absichtserklärung über einen Verkauf von Opel an den französischen Konzern.

apa/dpa

stol