30,6 Millionen Italiener fahren demnach nicht weg, weil sie es sich nicht leisten können. Die Zahl der Italiener, die aus wirtschaftlichen Gründen auf einen Urlaub fernab der eigenen vier Wände verzichten müssen, ist laut dem Verband in den vergangenen zehn Jahren um 33,1 Prozent gestiegen. Die Tourismusbranche in Italien – auch in Südtirol – spürt dies derzeit deutlich. Viele Betten bleiben leer.Im Juni starteten laut dem nationalen Hotelverband Federalberghi 21,5 Prozent weniger Italiener als im Vorjahr in Richtung Urlaub, im Juli waren es 13 Prozent und im August erwartet der Verband einen drastischen Rückgang von 29,5 Prozent.Im August würden nur mehr 15,4 Millionen italienische Touristen eine Reise antreten, 2011 seien es noch 21,9 Millionen gewesen.Von der Krise besonders betroffen sind laut Confartigianato ca. 3,6 Millionen Sizilianer, aber auch in den Regionen Apulien und Kalabrien müssten viele auf einen Urlaub verzichten.In der Lombardei blieben drei Millionen Italiener zuhause, das sind 30 Prozent der Bevölkerung. Dass viele Italiener auf einen Urlaub verzichten müssen liegt auch an den deutlich gestiegenen Kosten für Autofahrer. Laut Confartigianato müssen sie im Vergleich zum Jahr 2011 um 12,7 Prozent mehr ausgeben.stol