Dienstag, 13. März 2018

Keine olympischen Spiele in Südtirol

Das Land Südtirol wird keine Interessensbekundung für Südtirol als Austragungsort für die Olympischen Winterspiele 2026 hinterlegen. Die Landesregierung hatte sich am Dienstag einstimmig gegen eine Bewerbung für 2026 ausgesprochen.

Olympia in Südtirol wird ein Traum bleiben. - Foto:shutterstock/stol/delvai
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Olympia in Südtirol wird ein Traum bleiben. - Foto:shutterstock/stol/delvai

“Die aktuellen Regelungen des Internationalen Olympischen Komitees IOC lassen es nicht zu, die Olympischen Spiele nachhaltig zu organisieren“, sagte Landeshauptmann Arno Kompatscher.

Olympia bleibt ein Traum

Olympia als zero-impact-Veranstaltung sei eine schöne Idee, aber bleibe hinsichtlich der derzeit geltenden Bedingungen nur ein Traum, erklärte der Landeshauptmann.

Kompatscher bezieht sich dabei vor allem auf die Notwendigkeit, die Wettkämpfe an möglichst wenigen Orten zu konzentrieren und ein großdimensioniertes Olympisches Dorf zu errichten sowie die Medienaktivität in einem einzigen Zentrum zu organisieren und weitere Regelungen, „die nicht mit der Vision der Landesregierung zusammenpassen, wie sich Südtirol entwickeln soll“.

Wir stellen gerne Wettkampfstrukturen zur Verfügung

Wenn die aktuellen Regelungen weiter bestehen bleiben, wird es laut Kompatscher immer schwieriger, dass die Olympischen Winterspiele in Europa eine Zukunft haben. „Allerdings schließen wir nicht aus, anderen benachbarten Regionen, die sich bewerben, bereits bestehende Wettkampfinfrastrukturen in Südtirol zur Verfügung zu stellen“, betonte der Landeshauptmann.

Voraussetzung dafür wäre aber, dass dafür keine neuen außerordentlichen und großen Investitionen nötig seien, präzisierte Kompatscher.

lpa

stol