Bozen ist die teuerste Stadt Italiens. Das geht aus einer aktuelle Studie der Verbraucherschutzvereinigung „Unione nazionale dei consumatori“ hervor. In dieser wurden die aktuellen Inflationsdaten der Statistikbehörde Istat unter die Lupe genommen – mit folgendem Ergebnis: Eine Familie mit drei Personen muss in der Südtiroler Landeshauptstadt im Jahr exakt 229 Euro mehr berappen als anderswo im Staat.Auf Rang zwei folgt Genua: Die Inflationsrate von 0,5 Prozent übersetzt sich hier in ein Ausgabenplus von 160 Euro. Rang drei geht an Trient – mit einer Inflationsrate von 0,3 Prozent und 113 Euro mehr im Jahr.Hier lebt es sich besonders günstigBesonders günstig lebt es sich indessen in Bologna. Die Stadt steckt derzeit in der Deflation – eine dreiköpfige Familie muss demnach 273 Euro weniger pro Jahr ausgeben. „Zwischen der teuersten Stadt, Bozen, und der am wenigsten teuren, Bologna, liegt eine Differenz von 502 Euro“, erklärte Massimiliano Dona von Unione Nazionale Consumatori.stol