Freitag, 16. Dezember 2016

Kellerei Schreckbichl: Wolfgang Raifer verabschiedet sich

Knapp sieben Jahre leitete Wolfgang Raifer in der Rolle des Geschäftsführers die Geschicke der Kellerei Schreckbichl. Damals übernahm er die Führung von seinem Vater, Luis Raifer, der viele Jahre Obmann und Geschäftsführer der Kellerei war und zu den Vorreitern der Qualitätsoffensive in der Südtiroler Weinwirtschaft gehört. Aus persönlichen Gründen verlässt Wolfgang Raifer nun die Kellerei Schreckbichl und stellt sich ab März 2017 einer neuen beruflichen Herausforderung.

Wolfgang Raifer und Max Niedermayr. - Foto: Kellerei Schreckbichl
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Wolfgang Raifer und Max Niedermayr. - Foto: Kellerei Schreckbichl

Begonnen hat Wolfgang Raifer seine berufliche Laufbahn in der Kellerei Schreckbichl bereits vor 17 Jahren. Damals übernahm der gelernte Önologe als Kellermeister die Leitung der Weinproduktion. Später wechselte er in den Verkauf, wo er sich zunächst um die Exportmärkte kümmerte und schließlich die Verkaufsleitung übernahm. Als sein Vater Luis Raifer 2010 in den Ruhestand trat, übernahm Wolfgang die Geschäftsführung.

"Ich durfte hier viele wichtige Erfahrungen sammeln"

„Meine Frau und mein Kind leben in der Lombardei, und ich möchte ihnen künftig näher sein“, erklärt Wolfgang Raifer. „Dies bedingt auch einen beruflichen Wechsel, zu dem ich mich nicht ohne Wehmut entschlossen habe.“ Die Zeit bei Schreckbichl sei für ihn mehr als Arbeit und Beruf gewesen: ein wichtiger Bestandteil seines Lebens. „Ich durfte hier viele wichtige Erfahrungen sammeln und die Zukunft eines sehr tollen Unternehmens mitgestalten“, unterstrich Raifer.

Obmann Niedermayer dankt Raifer

„Heute wie früher gehört Schreckbichl zu den Spitzenreitern in Südtirol. Die Qualitätsarbeit im Weinberg und im Keller ist Grundvoraussetzung dafür, und darauf haben wir in den vergangenen Jahren besonderen Wert gelegt“, sagte Obmann Maximilian Niedermayr. Wolfgang Raifer habe sich stark darum bemüht, dem Vertrieb eine neue und gezieltere Ausrichtung zu geben. Dadurch konnte vor allem in Südtirol und auf dem italienischen Markt die Absätze gesteigert und Marktpositionen dazugewonnen werden. „Im Namen des Verwaltungsrates und der Mitarbeiter der Kellerei möchte ich Wolfgang dafür ganz besonders danken“, betonte Maximilian Niedermayr.

"Bleibe Kellerei erhalten"

Bis Anfang Februar 2017 wird Wolfgang Raifer noch als Geschäftsführer tätig sein und einen geordneten Übergang der verschiedenen Aufgabenbereiche organisieren. „Als Mitglied der Genossenschaft und des Verwaltungsrates und werde ich der Kellerei jedenfalls weiterhin erhalten bleiben und ich freue mich, somit auch in Zukunft einen Beitrag zur Entwicklung der Kellerei leisten zu können“, betont Raifer.

stol

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