<i>In der Rubrik „Start-up-Stage“ stellen Gründer ihre innovativen Ideen vor.</i><BR /><BR /><b>1. Was ist unser innovatives Produkt und welches Kundenproblem löst es?</b><BR /><BR /> ClimbAI ist eine Trainings-App für das Klettern, die dabei helfen soll, die eigene Technik beim Kraxln und Bouldern zu verbessern. Die App funktioniert so: „Man lädt ein Video eines Kletterversuchs hoch, eine KI analysiert innerhalb weniger Sekunden die Bewegungen und gibt ein personalisiertes Feedback“, erklärt Edoardo Bianchi, Gründer des jungen Start-ups. Genau das fehlte bislang. „Die Selbstanalyse ist begrenzt, Ratschläge von Freunden sind meist allgemein und ein professioneller Coach ist nicht nur teuer, sondern kann auch nicht bei jedem einzelnen Versuch anwesend sein.“ Genau diese Lücke versucht das Start-up nun mit seiner Erfindung zu schließen. <BR /><BR /><b>2. Wie sind wir auf diese Geschäftsidee gekommen?</b><BR /><BR />Bianchi ist selbst leidenschaftlicher Kletterer. Er trainiert selbst und filmt sich dabei, merkte jedoch, dass ein gutes Feedback fehlte. „Daraus entstand eine einfache Frage: Kann künstliche Intelligenz ein technisches Feedback geben, das wirklich verständlich, hilfreich und nah an der Sprache eines menschlichen Trainers ist? Eine Antwort auf diese Frage fand ich auch dank des Pre-Incubation-Programms des NOI Techpark in Bozen.“<BR /><BR /><b>3. Was waren unsere größten Herausforderungen und was haben wir daraus gelernt?</b><BR /><BR />Die größte Herausforderung bestand gerade darin: „Ein System zu entwickeln, das Bewegungen nicht nur analysiert, sondern sie auch klar, nützlich und menschlich vermittelt“, so Bianchi. Darüber hinaus war und ist das Vertrauen eine weitere Hürde. „Das Klettern hat eine sehr starke Kultur, und Kletterer vertrauen eher Trainern und Freunden als Apps. Deshalb war der eigentliche Prüfstein der erste Kontakt: die App zu zeigen und von den ersten Nutzern ausprobieren zu lassen.“<BR /><BR /><b>4. Was ist der derzeitige Status quo?</b><BR /><BR />Das Start-up befindet sich in der Anfangsphase. ClimbAI gibt es derzeit als kostenlose Beta-Phase, mit ersten aktiven Nutzern und einem Team aus zwei Gründern. „Es gibt noch keine Umsätze, aber das Projekt wurde mit einer sehr schlanken Kostenstruktur aufgebaut, die auf hohe Skalierbarkeit und gute Margen ausgelegt ist“, erklärt Bianchi. Der kommerzielle Start ist derzeit in Planung und sieht drei Modelle vor: Free, Plus für 9,99 Euro pro Monat und Pro für 19,99 Euro pro Monat.<BR /><BR /><b>5. Wo sehen wir uns in drei Jahren?</b><BR /><BR />„Das Ziel ist es, ClimbAI zu einem globalen Bezugspunkt für digitales Technik-Coaching im Klettern zu machen – mit 750.000 bis 1,3 Millionen aktiven Nutzern, B2B-Partnerschaften mit Kletterhallen und Verbänden sowie einer möglichen Ausweitung auf weitere Sportarten“, ist Bianchi überzeugt. „Die Vision ist einfach: hochwertiges Coaching für jeden Kletterer weltweit zugänglich zu machen.“<BR /><BR /><BR />Haben auch Sie ein Start-up mit einer innovativen Idee? Dann melden Sie sich per Mail an <a href="mailto:josef.bertignoll@athesia.it" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">josef.bertignoll@athesia.it</a>