Von Beginn an erwies sich Klimahouse als Vorläufer eines sozialen und wirtschaftlichen Trends, der in Italien erst im letzten Jahrzehnt richtig Fuß gefasst hat.Auch die vom 29. Januar bis zum 1. Februar 2015 geplante zehnte Auflage wird ein idealer Treffpunkt für Architekten, Fachplaner, Bauunternehmen und Endverbraucher sein, die energieeffizient und nachhaltig bauen möchten.Dass Klimahouse stets innovationsfreudig war und Jahr für Jahr das Beste der in- und ausländischen Produkte und Ideen im nachhaltigen Bauen zu vermitteln wusste, beweisen die vielen Branchenunternehmen und Aussteller, die nach wie vor in dieser grenzüberschreitenden Fachschau eine Chance sehen, die lang anhaltende Krise des Bausektors zu überwinden.„Die größte Herausforderung dieses Jahrhunderts – so Gernot Rössler, Präsident von Messe Bozen – ist die Umsetzung einer nur scheinbar abstrakten Idee: eine nachhaltige Entwicklung, die auch den kommenden Generationen Zukunftschancen sichert.”Die zukunftsorientierte Einstellung von Klimahouse stieß bereits im ersten Jahr unter Planern und Bauunternehmen auf großes Interesse. „Jahr für Jahr hat Klimahouse mehr Interessenten in seinen Bann gezogen”, erklärt Silva Candioli, die als Projektleiterin diese Fachmesse seit der ersten Auflage betreut hat.Zu einem Publikumserfolg wurden die Fachtagungen, die in Zusammenarbeit mit namhaften Instituten organisiert werden, etwa dem TIS Innovation Park, der Europäischen Akademie Bozen, dem Landesverband der Handwerker sowie den Dachverbänden ANIT und ANAB.Neben Fotoausstellungen über energieeffiziente Klimahausgebäude können die Messebesucher auch einen eigenen Stand besichtigen, wo die häufigsten bautechnischen Fehler vorgeführt und besprochen werden. Ferner stehen Führungen durch Klimahausgebäude für Fachplaner und Bauherren sowie Auszeichnungen für die innovativsten Unternehmen im Bereich Nachhaltigkeit (darunter der Preis „Klimahaus Trend“) auf dem Programm.Am meisten Interesse wusste seit jeher der internationale Klimahouse-Kongress auf sich zu lenken, den Messe Bozen in Zusammenarbeit mit der Klimahausagentur organisiert und der jedes Jahr neue Maßstäbe setzt. Unter den weltweit bekannten Referenten, die sich bei den bisherigen Auflagen am Rednerpult abgelöst haben, scheinen namhafte Persönlichkeiten auf, wie Architekt Matteo Thun, Bergsteiger Reinhold Messner und Klimaexperte Luca Mercalli (Vorsitzender der italienischen Gesellschaft für Meteorologie).Die kontinuierlich steigenden Anfragen interessierter Fachaussteller und die begrenzte, seit Jahren ausgebuchte Ausstellungsfläche hat Messe Bozen schon vor Jahren dazu bewogen, eine für die Messebranche sehr mutige und zukunftsfähige Entscheidung zu treffen. „Die geographische Herkunft von 80 Prozent der Klimahouse-Besucher in Bozen – erklärt Reinhold Marsoner, Direktor von Messe Bozen - hat uns veranlasst, zusätzliche „Wanderauflagen” von Klimahouse für den mittel- und süditalienischen Fachmarkt zu organisieren, um den zunehmenden Bewerbungen von Ausstellern aus dieser Region Rechnung zu tragen.”So entstand 2008 Klimahouse Rom, eine Fachschau mit integrierter Fachtagung in den Räumen des „Palazzo delle Esposizioni“ im EUR-Viertel, die 2009 nach Bastia Umbra verlegt wurde. Seit der zweiten Auflage findet diese „ Zweigstelle“ von Klimahouse für den mittelitalienischen Markt nun jedes Jahr in Umbrien statt. Die Besucherzahlen von Klimahouse Umbria veranlassten Messe Bozen 2012 dazu, eine zweite „Wanderauflage“ für Süditalien in Apulien zu schaffen (Klimahouse Puglia), die dieses Jahr vom 2. bis zum 4. Oktober über die Bühne gehen wird.Im letzten Frühling fand die erste Auflage von Klimahouse Toscana statt, die auch für 2015 geplant ist.Neben Klimahouse (Bozen), Klimahouse Toscana und Klimahouse Puglia veranstaltet Messe Bozen im eigenen Messegelände auch Klimaenergy und Klimamobility für die Bereiche erneuerbare Energien bzw. nachhaltige Mobilität, sowie Klimainfisso, die Fachmesse der Zulieferer von Fenster-, Türen- und Fassadenbauern.