Mittwoch, 15. September 2021

Klimaplan Südtirol: SEV begrüßt Update-Entwurf der Landesregierung

Der Südtiroler Energieverband SEV begrüßt den Update-Entwurf der Landesregierung zum Klimaplan Südtirol und bietet seine Unterstützung bei der Umsetzung der überarbeiteten Klimaziele an.

SEV-Präsident Hanspeter Fuchs und SEV-Geschäftsführer Rudi Rienzner stehen hinter dem Klimaplan der Landesregierung.
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SEV-Präsident Hanspeter Fuchs und SEV-Geschäftsführer Rudi Rienzner stehen hinter dem Klimaplan der Landesregierung. - Foto: © sev
Die Südtiroler Landesregierung hat am gestrigen Dienstag den ersten Entwurf des überarbeiteten Klimaplans verabschiedet. Der Südtiroler Energieverband SEV begrüßt die in diesem Papier formulierten Zielsetzungen.

„Vieles davon haben wir in den vergangenen Monaten in Positionspapieren und persönlichen Gesprächen vorgebracht und wir freuen uns sehr, dass unsere Anregungen übernommen wurden“, sagt SEV-Direktor Rudi Rienzner.

Der SEV habe sich in zahlreichen Stellungnahmen für den Ausbau der Photovoltaikanlagen, die Ersetzung von Methan durch einheimisches Biogas sowie für den umweltverträglichen Bau zusätzlicher Wasserkraftwerke eingesetzt – zuletzt bei einem Treffen mit Energielandesrat Giuliano Vettorato am 7. September in Bozen.

Schritt in die richtige Richtung


„Es ist ein Schritt in die richtige Richtung, wenn sich die Landesregierung jetzt – wie von uns gefordert – für die Optimierung von Fernheizwerken, die Verdichtung bestehender Fernwärmenetze sowie für eine effizientere Gestaltung der Versorgung einsetzt und in Zukunft mehr als die Hälfte des Wärmeenergiebedarfs durch erneuerbare Quellen abdecken will“, erklärt SEV-Präsident Hanspeter Fuchs.

Der Südtiroler Energieverband bietet daher seine Unterstützung bei der Umsetzung der überarbeiteten Nachhaltigkeitsstrategie des Landes an und plädiert gleichzeitig für die Einbeziehung kleiner und mittlerer Energiebetriebe in die entsprechenden Beratungs- und Entscheidungsprozesse.

SEV-Geschäftsführer Rudi Rienzner erklärt: „In Südtirol wurde im vergangenen Jahrhundert von Dorf- und Talgemeinschaften sowie von kleinen und mittleren Unternehmen wertvolles Know-how und eine große Innovationskraft aufgebaut – wir müssen diese Ressourcen nur nutzen.“



stol

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