Freitag, 16. Februar 2018

Konsumklima in Südtirol steigt weiter an

Das Institut für Wirtschaftsforschung /WIFO) der Handelskammer Bozen hat im Jänner das Konsumklima in Südtirol erhoben. Der entsprechende Index ist auf +12,6 Punkte angestiegen, mit einer Zunahme von 1,6 Punkten im Vergleich zur vorherigen Erhebung im Oktober 2017. Im letzten Jahr hat sich die Stimmung in ganz Europa dank der positiven Konjunkturlage gebessert und der Index für die Europäische Union ist derzeit auf dem höchsten Niveau seit 17 Jahren.

Die Südtiroler sind zuversichtlicher geworden, was die zukünftige Entwicklung der Wirtschaft betrifft.
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Die Südtiroler sind zuversichtlicher geworden, was die zukünftige Entwicklung der Wirtschaft betrifft. - Foto: © shutterstock

Die vierteljährliche Konsumentenbefragung des WIFO zeigt das dritte Quartal infolge eine Besserung des Konsumklimas in Südtirol. Im Jänner erreichte der entsprechende Index +12,6 Punkte. Dieser positive Wert bedeutet, dass es in Südtirol deutlich mehr Optimisten als Pessimisten gibt, was die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung betrifft.

Im Vergleich zur vorherigen Erhebung im Oktober 2017 ist der Konsumklimaindex um 1,6 Punkte angestiegen. Die Konsumenten sind zuversichtlicher geworden, was die zukünftige Entwicklung der Wirtschaft und der Beschäftigung in Südtirol betrifft. Darüber hinaus haben sich die Erwartungen zu den eigenen Sparmöglichkeiten verbessert.

Italiens Werte immer noch negativ

Seit Herbst ist auch die Stimmung in Europa angestiegen. Der Index für die gesamte Europäische Union erreichte im Januar einen Wert von +0,9 Punkten und lag erstmals seit 2001 über der Null-Schwelle. Der Konsumklimaindex ist auch in Deutschland (+7,4) und Österreich (+12,1) positiv.

In Italien liegt der Index derzeit bei -6,0 Punkten. Dieser Wert ist zwar noch negativ, stellt aber eine wesentliche Verbesserung im Vergleich zum Vorjahresmonat dar: Im Januar 2017 lag der Index noch bei -13,5 Punkten.

Handelskammerpräsident Michl Ebner ist über das gute Konsumklima erfreut: „Die Südtiroler Wirtschaft ist 2017 wieder stärker gewachsen und es wurde die Vollbeschäftigung erreicht. Darüber hinaus sind auch die Prognosen für das laufende Jahr positiv. Dies sind optimale Voraussetzungen, um die nötigen Reformen durchzuführen, damit Südtirol langfristig ein attraktiver Wirtschaftsstandort bleibt.“

Der Vertrauensindikator basiert auf den Erwartungen der Verbraucher/innen hinsichtlich Wirtschaft und Arbeitslosigkeit in Südtirol, wirtschaftliche Situation der eigenen Familie und Sparmöglichkeiten. Die Einschätzungen beziehen sich jeweils auf die folgenden zwölf Monate.

stol