Freitag, 29. Mai 2015

Kontrollwut der Beamten hat zu ESF-Misere geführt

Der Schlussbericht des ESF-Untersuchungsausschusses im Landtag liest sich wie ein Hilferuf. Das Tagblatt "Dolomiten" von Freitag berichtet von einer „dramatischen Situation“ aufgrund mehrerer Faktoren.

Zu genaue Kontrollen haben zu der dramatischen Situation in Sachen ESF geführt.
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Zu genaue Kontrollen haben zu der dramatischen Situation in Sachen ESF geführt. - Foto: © D

Zwei Jahre, nachdem Brüssel Unregelmäßigkeiten beim ESF-Fonds feststellte, die dem Land Millionen-Rückzahlungen kosten könnten, trennte sich der ESF-Untersuchungsausschuss im Landtag ohne gemeinsamen Bericht (STOL hat berichtet). 

Dennoch: Der Bericht der Mehrheit spricht von einer „dramatischen Situation“. 660 Projekte (davon 476 von Privaten) im Gesamtwert von 98 Mio. Euro befinden sich in Überprüfung. Privaten Bildungsträgern droht die Pleite. 

Durch Kontrollen selbst blockiert

Die Mehrheit schreibt die Misere einer „Überbürokratisierung“ durch Beamte zu. Akribische Kontrollen unter dem Team Notdurfter/Mathá hätten zu einer Art Selbstblockade geführt. 

stol/bv

Weitere Details lesen Sie in der Freitagsausgabe des Tagblattes "Dolomiten". 

stol