Mittwoch, 23. März 2016

Krise im Bausektor: „Ende der Talsohle erreicht“

Wenn man auch nicht behaupten könne, dass die Krise im Bausektor zu Ende ist, so aber, dass die Talsohle erreicht ist. Die wurde am Mittwoch bei einer Pressekonferenz der Bauarbeiterkasse betont. „Dies unterstreichen die Zahlen, die der Bauarbeiterkasse vorliegen“, hieß es.

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Foto: © shutterstock

Es habe in allen drei Indikatoren des Bausektors, im Vergleich zum Vorjahr, ganz leichte Zuwächse gegeben: Die Zahl der eingeschriebenen Arbeiter sei um einen Prozent auf 13.888 gestiegen. Im Laufe des Vorjahres seien insgesamt 14,54 Millionen gearbeitete Stunden gemeldet worden, was einem Zuwachs von 1,7 Prozent entspreche. Zudem seien die eingeschriebenen Unternehmen mit 1807 (plus 7) in etwa gleich geblieben. „Die stabile Tendenz hält in den ersten Monaten des neuen Jahres an“, hieß es weiter.

Über die positiven Zahlen erfreut zeigen sich die Vertreter der Sozialpartner des Bausektors, die die Träger der Bauarbeiterkasse sind. Die Krise habe aber auch Spuren hinterlassen. „Dies zeigt sich ganz deutlich, wenn man die aktuellen Zahlen mit jenen des Jahres 2008 vergleicht.“ Fast 400 Unternehmen mit über 3000 Arbeitern weniger sind im Baugewerbe tätig. Dies entspreche einem Rückgang von 17 bzw. 19 Prozent. Bei den gearbeiteten Stunden fehlen rund 2,7 Millionen - das ist um 16 Prozent weniger.

stol

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