„Der Unmut in der Bevölkerung über die hohen Gehälter in Spitzenpositionen ist groß. Und wir als politische Vertreter bekommen es immer zu hören“, unterstrich Durnwalder. Deshalb beginne das Land damit, die Spitzenlöhne zu senken, in der Hoffnung, dass dies auch Auswirkungen auf die Privatwirtschaft habe.„Verfällt der Vertag eines Direktors, dann wird der heutige Beschluss umgesetzt. Im Normalfall sollte er nicht mehr verdienen als ein Ressortdirektor in der Landesverwaltung. Nur in Ausnahmefällen, bei einer besonders großen Gesellschaft mit hoher Verantwortung, kann ein Zuschlag von maximal 30 Prozent gewährt werden“, erklärte der Landeshauptmann. Kein Zuschlag, der automatisch ausbezahlt werde, sondern einer, der erst verhandelt werden müsse. "Denn es ist ein Unterschied, ob ich die SEL führe, oder die Sadobre", unterstrich Durnwalder. Ob der Zuschlag gewährt werde, hänge u.a. vom Umsatz und der Zahl der Angestellten ab.Die Gehaltskürzung werde dazu führen, dass das Land einige Geschäftsführer verlieren werde, "aber wir werden sie trotzdem mit guten Leuten ersetzen können. Denn ich bin mir sicher, dass man mit 4500 Euro im Monat sicher gut leben kann."Außerdem fordert die Landesregierung von den Landesmanagern künftig mehr Informationen ein.„Der jeweilige Landesvertreter wird den zuständigen Landesrat künftig über Beschlüsse bzw. laufende Projekte informieren. Außerdem soll der Landesregierung von den Vertretern in den Landesgesellschaften mindestens ein Mal im Jahr ein schriftlicher Bericht über sämtliche Arbeitsabläufe sowie Entscheidungsszenarien vorgelegt werden“, betonte Durnwalder. Es könne nicht sein, dass die Landesregierung aus den Zeitungen erfahren, was in den Landesgesellschaften beschlossen werde.stol/lu