Stützend wirkte auch, dass die Sorgen um die Schuldenkrise in der Eurozone abnahmen. Der Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn, hatte mit Blick auf ein Hilfspaket für Griechenland von „sehr guten Fortschritten“ gesprochen. Portugal als zweites Sorgenkind hatte angekündigt, ein Sanierungsprogramm vorziehen zu wollen. Dagegen hatte die Herabstufung der Kreditwürdigkeit Spaniens zwischenzeitlich für einen Dämpfer gesorgt.Die US-Notenbank beurteilte die Wirtschaftslage als etwas günstiger als noch nach ihrer Sitzung Mitte März. Ihrer Einschätzung nach bleibt jedoch der Inflationsdruck angesichts der niedrigen Kapazitätsauslastung gering und die Inflationserwartungen stabil. Den Leitzins hatte die Fed wie erwartet nicht verändert, er liegt weiterhin zwischen null und 0,25 Prozent. Ferner kündigte sie an, dass die Niedrigzins-Phase noch länger anhalten dürfte.Der Euro gewann am Mittwoch gegenüber dem Dollar wieder an Wert. Die Gemeinschaftswährung wurde zuletzt mit 1,3216 Dollar gehandelt. Händlern zufolge wirkten sich Fortschritte bei den Verhandlungen um ein Hilfspaket für Griechenland und die Zinsentscheidung der Fed positiv aus. Zuvor hatte die Herabstufung der Kreditwürdigkeit Spaniens den Euro zwischenzeitlich auf den tiefsten Stand seit rund einem Jahr geführt. Derweil sanken richtungweisende zehnjährige Anleihen um 19/32 Punkte auf 98 27/32 Punkte. Der Reiz von Anleihen hat nach Meinung von Börsianern abgenommen, nachdem die Fed wieder etwas positiver in die Zukunft blickt.dpa