Kuwait will über seinen Staatsfonds KIA (Kuwait Investment Authority) 500 Millionen Euro in Italiens staatliche Förderbank CDP und somit in italienische Unternehmen investieren. Das kündigte Premier Enrico Letta bei einem Besuch in Kuwait City am Dienstag an.„Die Investitionen aus Kuwait sollen zur Kapitalisierung und Förderung italienischer Unternehmen dienen. Geld schenkt man nicht her. Wenn Kuwait Investitionen in Italien beschlossen hat, ist es, weil das Land an die Stabilität Italiens glaubt. Mit diesem Geld kann man Liquiditätsengpässe bewältigen. Diese Investitionen werden neue Jobs schaffen“, betonte Letta, der sich seit Sonntag im Golfraum aufhält.Auch Katar ist zu Investitionen in Italien bereit. Der Golfstaat könnte sich laut Medienberichten an die Privatisierung staatlicher Unternehmen beteiligen, die Italiens Regierung in die Wege geleitet hat. Kreisen zufolge ist Katar an der Teilprivatisierung der italienischen Post, des Ölkonzerns Eni und des größten italienischen Schiffbauunternehmens Fincantieri interessiert. Italienische Unternehmen sollen sich an Bauarbeiten in Hinblick auf die WM 2022 in Katar beteiligen.Nach Medienangaben sollen arabische Investoren unter anderem einen 25-prozentigen Anteil an der Betreibergesellschaft der römischen Flughäfen ADR erwerben, die mehrheitlich zur Autobahngesellschaft Atlantia gehört. Atlantia ist Teil des Firmenimperiums der Unternehmerfamilie Benetton.apa