Donnerstag, 23. August 2018

Laimburg: Importierte Schädlinge als Herausforderung

Alle 2 Jahre zieht das Versuchszentrum Laimburg, wo 177 Köpfe arbeiten, Bilanz über ihre Forschungs- und Versuchstätigkeit und gibt den „Laimburg Report“ heraus. Am heutigen Donnerstag wurde dieser vorgestellt. STOL war mit dabei.

Die Laimburg stellte am Donnerstag den „Laimburg Report“ über ihre Forschungs- und Versuchstätigkeit vor. - Foto: DLife
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Die Laimburg stellte am Donnerstag den „Laimburg Report“ über ihre Forschungs- und Versuchstätigkeit vor. - Foto: DLife

„Wir betreiben angewandte Forschung, um die Zukunft der Landwirtschaft zu sichern und unseren Beitrag zu leisten, dass sie nachhaltig und wettbewerbsfähig bleibt. Wir arbeiten in 2 Sparten: Ersten lösen wir kurzfristige Probleme und zweitens versuchen wir langfristig Probleme vorwegzunehmen“, sagte Michael Oberhuber, Direktor des Versuchszentrums, bei der Vorstellung des Reports.

Das Budget des Versuchszentrums beläuft sich auf knapp 16 Millionen Euro, 12 Millionen allein vom Land. „Die Drittmittel allein für 2017 machen 2,3 Millione Euro aus“, erklärte Oberhuber.  

Marmorierte Baumwanze als Herausforderung

Das Versuchszentrum besteht 4 Instituten sprich 4 Kompetenzfeldern und ist gut mit Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen europaweit vernetzt. Eines der 4 Institute ist das Institut für Pflanzengesundheit mit seinem Direktor Klaus Marschall.

Wie er hervorhob, stelle die marmorierte Baumwanze eine neue Herausforderung für Südtirols Landwirtschaft dar. „In Verona mussten schon Riesenschäden verzeichnet werden“, weiß Marschall. Im STOL-Interview gibt er Einblick wie es mit der Bekämpfung dieses neuen Schädlings ausschaut. Aber auch bei der Bekämpfung der Kirschessigfliege, auch sie ein Import aus Asien, gibt es Neuigkeiten. 

stol/lu 

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