Schon beim Treffen mit den Vertretern der Belegschaft des SunEdison-Werks Ende vergangener Wochen hatten der Landeshauptmann und Arbeitslandesrätin Martha Stocker ein unmittelbares Ziel ausgegeben: die Genehmigung der Überstellung der rund 200 von der Schließung eines Werksteils betroffenen Arbeiter in den außerordentlichen Lohnausgleich.Diese Genehmigung geht von der Regierung in Rom aus, weshalb Landeshauptmann Kompatscher am Dienstag Claudio De Vincenti, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, getroffen hat, um ihn in Sachen SunEdison auf den neuesten Stand zu bringen."Der Staatssekretär verfolgt die Situation rund um das SunEdison-Werk in Sinich bereits seit Monaten", so Kompatscher.Im Gespräch hat der Landeshauptmann klargemacht, wie wichtig eine schnelle Gewährung des Lohnausgleichs bis November sei. "Dieser Schritt hat absolute Priorität", so Kompatscher. Er habe dann auch die Zusage De Vincentis bekommen, dass dieser in Absprache mit dem Arbeitsministerium die nötigen Schritte einleiten werde. "Wir erwarten uns eine Antwort schon in den nächsten Tagen", so Kompatscher.Wie wichtig die Gewährung des Lohnausgleichs für SunEdison-Arbeiter ist, hat erneut auch Arbeitslandesrätin Stocker unterstrichen: "Mit diesem Schritt bekommen wir die Chance, Umschulungs- und Nachqualifizierungs-Angebote für die Arbeiter bereitzustellen, die auf die individuellen Fähigkeiten der einzelnen Betroffenen abgestimmt sind", so Stocker.