"Wir haben keinen Vertrag mit der Air Alps. Ein solcher besteht nur zwischen ENAC und Air Alps. Deshalb muss sich die ENAC in Sachen Lizenzen bewegen. Wir haben aber sehr wohl Schaden zu beklagen, der durch die derzeitigen Schwierigkeiten und Ausfälle entstanden ist", betonte Landeshauptmann Luis Durnwalder am Montag nach der Sitzung der Landesregierung.Diese hat heute die Rechtsämter des Landes dazu aufgefordert, den Fall zu prüfen, um Schadenersatzforderungen beziffern zu können.Zwei, vielleicht drei Neu-Ausschreibungen im HerbstFür den diesjährigen Herbst plant die Landesregierung – wie bereits bekannt – die Neu-Ausschreibung von zwei Fluglinien:Während die Routen Bozen - Rom und Bozen - Wien ganz sicher neu ausgeschrieben werden, wird über eine Linie Bozen - Frankfurt noch diskutiert.Probleme beim Kauf von TicketsDerzeit steht noch alles still am Bozner Flughafen: Der Flugbetrieb auf der Linie Bozen - Rom soll am 1. Februar wieder aufgenommen werden.Allerdings gibt es Probleme beim Kauf von Tickets (siehe eigener Artikel)."Nur wenn ich hundertprozentige Sicherheit habe"Landeshauptmann Luis Durnwalder selbst zeigt sich skeptisch. Er muss am Donnerstag, 2. Februar, selbst nach Rom, wo er Regierungschef Mario Monti zur Aussprache trifft. Ob mit oder ohne Air Alps weiß Durnwalder noch nicht."Ich werde morgen die Sache klären. Wenn Air Alps mir mit hundertprozentiger Sicherheit garantieren kann, dass ich pünktlich und ohne Schwierigkeiten nach Rom komme, dann fliege ich mit Air Alps. Ansonsten muss ich mich nach einer Alternative umsehen", so der Landeshauptmann abschließend.stol