„Die Kredite sind um vier Prozent gestiegen, die Kundeneinlagen um 33,57 Prozent angewachsen. Der Reingewinn liegt bei 15,3 Millionen Euro. Es ist der zweitbeste Gewinn in der Unternehmensgeschichte. Wir sind sehr zufrieden“, so Grüner zusammenfassend. Das Kreditvolumen sei von 400 Mio. Euro im Jahr 2003 auf 1,3 Mrd. Euro im Jahr 2013 gestiegen. „Im Jahr 2013 haben wir das höchste Kreditvolumen seit Bestehen erreicht, während italienweit und auch lokal von einer Kreditklemme gesprochen wird. Damit arbeiten wir antizyklisch und wir sehen, dass die Unternehmer dies sehr schätzen“, so Generaldirektor Zenone Giacomuzzi. Die Wertberichtigungen auf Forderungen seien unter dem Vorsichtsprinzip getätigt worden und auf dem Vorjahresniveau geblieben. „Die Einlagen von Kunden erreichten mit einem Plus von 33,57 Prozent den Wert von 795 Mio. Euro, wobei die Gesamteinlagen um 12,83 Prozent auf insgesamt 1.256 Mio. Euro anstiegen“, erklärt Michael Grüner. Die Betriebskosten seien durch den disziplinierten Umgang mit den Ressourcen mit 19,7 Mio. (+7,58 Prozent) im vorgegebenen Rahmen gehalten worden. Dividenden: Zehn Prozent des Gesellschaftskapitals„Das ‚Cost-Income‘-Verhältnis, das bekannteste Maß für Effizienz, liegt folglich beim Spitzenwert von 39,28 Prozent“, so Grüner. Der Gewinn vor Steuern lag bei 25,6 Mio. Euro (-2,67 Prozent). An die Aktionäre werden Dividenden im Ausmaß von zehn Prozent des Gesellschaftskapitals ausgeschüttet werden. Das Geschäftsergebnis ermöglichte eine Erhöhung von über 20 Mio. Euro des Eigenvermögens der Raiffeisen Landesbank Südtirol. Die aufsichtsrechtliche Kernkapitalquote (Tier1 capital ratio) beträgt 11,24 Prozent. „Damit sind die Basel-3-Vorgaben für die nächsten Jahre erfüllt und ein gesundes Wachstum der Bank gesichert“, so die Bank.