Mittwoch, 20. April 2016

Landesbedienstete: Nach dem Gehaltsstopp ist vor dem Streik?

Die Verhandlungen zum bereichsübergreifenden Vertrag für 37.000 Bedienstete im öffentlichen Dienst stehen unter keinem guten Stern. Nach 5 Jahren Gehaltsstopp legte das Land ein finanzielles Angebot vor, dass die Gewerkschaften als wenig berauschend empfinden.

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Foto: © shutterstock

Die „Hiobsbotschaft“ sei am Dienstag vom Land überbracht worden, so Andreas Dorigoni (ASGB). 

15 Millionen Euro sollen heuer, 15 Millionen 2016 und weitere 15 im Jahr 2017 für Gehaltserhöhungen zur Verfügung stehen. Aufgeteilt auf 37.000 Bedienstete würden damit  laut Gewerkschaften  für jeden  im Schnitt 20 Euro mehr pro Monat herausschauen.

In Betriebsversammlungen wollen die Gewerkschaften nun ihre Mitglieder informieren. „Wir sind an einem Punkt angelangt, wo die Mitglieder entscheiden sollen, ob wir akzeptieren  oder auf die Straße gehen sollen“, sagt Dorigoni. 

stol/bv

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stol