Freitag, 27. August 2021

Landesrat Schuler: Aussprache mit der Bezirksgemeinschaft Salten-Schlern

Gestern bei einem Austausch der Bürgermeister mit Landesrat Schuler ging es um die Anliegen der Bezirksgemeinschaft Salten-Schlern und die Zusammenarbeit der Gemeinden mit den Landesämtern.

Landesrat Schuler  hat die  Unwetterschäden und weitere Themen mit den Bürgermeistern der Bezirksgemeinschaft Salten-Schlern besprochen.
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Landesrat Schuler hat die Unwetterschäden und weitere Themen mit den Bürgermeistern der Bezirksgemeinschaft Salten-Schlern besprochen. - Foto: © lpa
Vor allem um die Finanzierung der Hofzufahrten und die Abwicklung der Sofortmaßnahmen nach den jüngsten Unwetterschäden ging es am gestrigen Nachmittag bei einem Treffen der Bürgermeister der Bezirksgemeinschaft Salten-Schlern mit Landesrat Arnold Schuler. Beim Austausch am Wiedenhof in Karneid brachten die Bürgermeister die Anliegen der einzelnen Gemeinden vor.

Landesrat Arnold Schuler unterstrich dabei, dass in den vergangenen 7 Jahren rund 1800 Projekte im Bereich des ländlichen Wegenetzes verwirklicht worden sind. „Im Moment können jedoch keine neuen Projekte eingereicht werden, denn man ist dabei die Kriterien zu überarbeiten“, erklärte der Landesrat.

Die aufliegenden Projekte würden derzeit aber noch laufend und nach genehmigten Kriterien abgearbeitet. Heuer habe sich dieses Vorhaben etwas schwieriger gestaltet, denn die Mittel aus dem Landeshaushalt seien aufgrund des Corona-Notstandes knapp ausgefallen, erklärte Arnold Schuler und nahm vornweg: „Eine 100-prozentige Finanzierung wird es in Zukunft aber nicht mehr geben.“

In Gemeinden müsse man an Maßnahmen denken


Die Bürgermeister zeigten weiters die Schwierigkeiten auf, die sich durch die großen Wassermengen der letzten Tage und Wochen ergeben haben. Die Finanzierung und Abwicklung der Sofortmaßnahmen seien demnach unbedingt notwendig. Lobend erkannten die Bürgermeister die rasche und unbürokratische Auszahlungsweise durch die Agentur für Bevölkerungsschutz an.

Schuler betonte in diesem Zusammenhang: „Die großen Investitionen in Schutzbauten haben uns in letzter Zeit vor schlimmeren Schäden schützen können.“ In Zukunft müsse man in einigen Gemeinden an weitere Maßnahmen denken, um die Südtiroler Bevölkerung vor den Ausmaßen solcher Unwetterereignisse schützen zu können.

Abschließend trafen auch die Feuerwehkommandanten des Bezirkes ein. Landesrat Schuler und alle Bürgermeister bedankten sich bei ihnen für die geleistete Arbeit, die besonders in letzter Zeit sehr fordernd war. „Im Namen der Landesregierung, aber auch der gesamten Südtiroler Bevölkerung, geht mein Dank an den unermüdlichen Einsatz unserer Feuerwehrfrauen und -männer“, sagte Schuler.

lpa