Montag, 15. November 2021

Landesrat Schuler bei Tourismusgipfel: „Skisaison gemeinsam sicher starten“

Angesichts rasant steigenden Corona-Infektionen hat die österreichische Tourismusministerin Elisabeth Köstinger die Nachbarstaaten zu einem virtuellen Tourismusgipfel am Montagnachmittag eingeladen. „Wir alle wollen eine sichere Wintersaison für unsere Gäste, dafür sind auch gemeinsame Regeln in den jeweiligen Staaten notwendig und sinnvoll“, sagte Köstinger im Vorfeld. Für Südtirol war Landesrat Arnold Schuler mit dabei.

Landesrat Arnold Schuler (links) mit den Vertretern anderer Alpenländer beim virtuellen Treffen. - Foto: © LPA

„Gemeinsame Anti-Covid-Regeln für die Wintersportorte sind wichtig“, sagte Landesrat Arnold Schuler am beim Gipfel. Über Anti-Corona-Regeln für einen sicheren Start der Wintersaison angesichts der aktuellen Pandemielage sprachen Vertreter aus Italien, Deutschland, Liechtenstein, der Schweiz, der Slowakei, Ungarn, Slowenien und der Tschechischen Republik. Südtirol war als einzige Provinz beim virtuellen Treffen vertreten.

„Gemeinsame Regeln für die Wintersportorte im Alpenraum sind sinnvoll, um mehr Sicherheit und vor allem auch mehr Schutz für die Urlaubsgäste und Wintersportler zu erreichen, denn Tourismus baut auf Zuversicht“, unterstrich Landesrat Schuler. Es gelte somit, in diesem Sinne weiterzuarbeiten und in Kontakt zu bleiben, sagte der Landesrat, verwies aber auch darauf, dass Südtirol eigene Handlungsspielräume eingefordert habe, allerdings eingeschränkte Möglichkeiten habe. „Strengere Anti-Corona-Maßnahmen können diskutiert werden, es muss aber sicher sein, dass die Aufstiegsanlagen und die Gastbetriebe offen sein können“, betonte Schuler.

Die Vertreter der Staaten berichten bei der Bestandsaufnahme jeweils über ihre Vorgaben, die teilweise sehr unterschiedlich sind. Köstinger stellte den „Ninja-Pass“ als Zugangsvoraussetzung für Kinder vor, für die eine Sonderregelung gelte, falls die Eltern den 2-G-Nachweis (Geimpft oder Genesen) erbringen. „Gerade für Familien, die Wintersport betrieben oder Winterurlaub machen, könnte dies eine wesentliche Erleichterung sein“, meinte auch Schuler.

Weitere Abstimmungstreffen der Staaten sollen folgen. „Besonders mit den Vertretern in Österreich wollen wir uns auch künftig weiter absprechen, um möglichst gleiche Vorgaben zu erreichen“, sagte Schuler nach dem Gespräch.

lpa/apa/stol

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Hermann Zanier
16. November 2021 09:40
Frau Köstinger will nur durch irgendwelche Tricks und durch Gutzureden die Wintersaison retten. Dann wird wieder blödsinnig auf lustig geschaltet, weil die Touristen ja auch eine Hetz haben müssen. Es ist eine alte Gastwirt-Regel: je besoffener der Gast, desto mehr gibt er aus.