Sie alle sorgen – laut Durnwalder - nicht nur für einen Imageeffekt, sondern für direkte Wertschöpfung.Während im Vorjahr noch insgesamt 35 Projekte zur Förderung vorgelegt worden sind, waren es in diesem Jahr schon zum ersten Einreichtermin 27. Eine Fachjury hat daraufhin die zehn förderungswürdigen ausgewählt. Unter den heute zur Förderung zugelassenen Projekten sind Kinderfilme und Komödien, Dokumentationen und Dramen aus Südtirol, Österreich, Italien und Deutschland, die an insgesamt rund 70 Drehtagen im Land verwirklicht werden. In der Liste der Darsteller finden sich mit Alessandro Gassmann, Paola Cortellesi, Tobias Moretti und Marie Bäumer prominente Namen.Einen prominenten Namen nannte Durnwalder heute auch als Beweis für das Funktionieren der Filmförderung: Terence Hill. Seine Serie "Un passo dal cielo" habe ein riesiges Interesse an den Drehorten im oberen Pustertal ausgelöst. "Wir erhalten zahllose Zuschriften von Leuten, die erst durch die Serie auf die Schönheiten unseres Landes aufmerksam geworden sind, und auch die Tourismustreibenden im Hochpustertal spüren den Serien-Effekt", so der Landeshauptmann."Allerdings legen wir großen Wert darauf, dass nicht nur der Imageeffekt für Südtirol ein möglichst großer ist, sondern dass auch die Produktion selbst schon etwas für die Wirtschaft im Land abwirft", so Landesrat Widmann. Geprüft wird demnach auch immer der so genannte Südtiroleffekt, der sich aus den Investitionen der Produktionsteams in Südtirol errechnet. „Bei einer Fördersumme von insgesamt 832.000 Euro sind es diesmal 1,050 Millionen Euro, die im Land bleiben“, erklärt der Landesrat.