Dienstag, 21. Mai 2019

Landesregierung genehmigt Forschungsprogramm 2019

Ein nachhaltiges Entwicklungsmodell für Südtirol ist das Ziel des am Dienstag von der Landesregierung genehmigten Jahresprogramms für Forschung und Innovation 2019.

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Foto: © shutterstock

Im Programm, das anfangs des Monats vom Rat für Wissenschaft, Forschung und Innovation, dem Beratungsgremium der Landesregierung, ausgiebig behandelt worden war, sind die strategischen Ziele und Schwerpunkte festgeschrieben.

„Das aktuelle Programm stellt die Themen Nachhaltigkeit, Klimawandel, Digitalisierung und den Megatrend ‚Gesundheit‘ in den Mittelpunkt und ist damit stimmig zu den in unserem ‚Pakt für Südtirol‘ festgehaltenen Schwerpunkten“, sagte der Landeshauptmann. Dieser verfolge das langfristige Ziel Südtirol zur Modellregion einer gelebten, wirtschaftlich und sozial nachhaltigen Entwicklung zu machen.

Abgesehen von der neuen Forschungsstrategie, für die im Jahr 2019 wiederum 4 Millionen Euro vorgesehen sind, sieht das Programm unterschiedliche Maßnahmen vor, mit denen Südtirols Rolle als internationaler Forschungsstandort gefestigt und ausgebaut werden soll.

Darunter fällt unter anderem der Ausbau des NOI Techparks als Zentrum der Innovation: 2 weitere Baulose wurden bereits genehmigt, in denen Unternehmen, das Eurac-Institut für Biomedizin und die neue Fakultät für Ingenieurswissen der Freien Universität Bozen ihren Platz finden sollen. 

Zudem wird im NOI Techpark auf der Grundlage einer Zusammenarbeit mit der Eurac die einzige Außenstelle der des Instituts für Umwelt und menschliche Sicherheit der Universität der Vereinten Nationen UNU-EHS entstehen. Am Standort Bozen sollen Strategien zum Schutz der alpinen Umwelt und zur Bekämpfung hydrogeologischer Instabilität entwickelt werden.

Diese Zusammenarbeit deckt sich auch mit dem weiteren Ziel, nämlich jenem, den internationalen Austausch zu forcieren. Dazu sollen künftig auch kurzfristige Auslandsaufenthalte von Forschenden gefördert werden.

Ausgebaut werden soll die Zusammenarbeit mit dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Seit dem Jahr 2015 wurden dank EFRE im Ausmaß von 32 Millionen Euro insgesamt 59 Projekte unterstützt. Unternehmen können auch in diesem Jahr wiederum um Innovationsbeiträge ansuchen, indem sie sich an der Ausschreibung für die Kapitalisierung von neuen oder zu gründenden innovativen Unternehmen teilnehmen.

lpa

stol