Dienstag, 02. Oktober 2018

Landesregierung setzt auf Nachhaltigkeit

Eine Vermarktungsplattform für regionale Produkte, ein neues Label namens „fair & local“ sowie eine Lockerung der Vergaberichtlinien: Dies sind die 3 Eckpunkte der „Offensive für nachhaltige Lebensmittelpolitik“, welche die Landesregierung heute beschließen wird. Adressat ist auch, aber nicht nur, die Brüsseler EU.

Die Nachfrage nach lokalen Produkten steigt. Auch in Südtirol.
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Die Nachfrage nach lokalen Produkten steigt. Auch in Südtirol. - Foto: © APA/AFP

„Regionale Lebensmittel sind ein Mega-Trend“, sagt Landesrat Arnold Schuler. „Sie schaffen Arbeitsplätze, fördern Entwicklung vor Ort, sind für Verbraucher, Bauern und Natur gleichsam gut“, betont auch Landeshauptmann Arno Kompatscher.

Die Schwierigkeit liegt allerdings darin, die 3 Akteure zusammenzuführen. „Lokale Lebensmittel wären in der Gastronomie sehr gefragt. Kleine Bauern sind aber nicht imstande, sie übers ganze Jahr in ausreichender Menge zu liefern“, so Schuler. Den Hoteliers hingegen fehle die Zeit, sich mit 10 Bauern auseinander zu setzen, um sich mit einem Produkt einzudecken.

Eine Vermarktungsplattform für nachhaltige regionale Produkte ist deshalb ein Eckpfeiler des Pilotprojekts „Nachhaltige Lebensmittelpolitik“, das Landeshauptmann Arno Kompatscher und Schuler am Dienstag der Landesregierung vorlegen.

D/bv

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol