Donnerstag, 12. Dezember 2019

Landschaftsarchitekten Südtirols wählen neuen Vorstand

Der Verein der Südtiroler Landschaftsarchitekten in Südtirol (LAS ) hielt kürzlich seine Jahresversammlung ab und wählte einen neuen Vorstand. Bestätigt wurden Karin Elzenbaumer, Günter Dichgans und Christan Sölva, 2 junge Landschaftsarchitekten frischen den Vorstand auf: Sabine Deflorian und Matthias Zingerle. Karin Elzenbaumer wird dem Verein weiterhin als Präsidentin vorstehen.

(von links): Der neue LAS-Vorstand mit Günter Dichgans, der Vizepräsidentin Sabine Deflorian, Kassier Christian Sölva, Präsidentin Karin Elzenbaumer und Matthias Zingerle
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(von links): Der neue LAS-Vorstand mit Günter Dichgans, der Vizepräsidentin Sabine Deflorian, Kassier Christian Sölva, Präsidentin Karin Elzenbaumer und Matthias Zingerle - Foto: © Landschaftsarchitekten
LAS blickt auf ein arbeitsreiches Jahr zurück: Bei der Tagung „paesaggissimo 02“ im Februar in Meran wurden mehrere Aspekte der Freiraumentwicklung unter die Lupe genommen und die Zukunft von Landschaft und Freiraum diskutiert. Im vergangenen Oktober hat der Vortrag des renommierten Münchner Landschaftsarchitekten Axel Lohrer an der Uni Bozen für Gesprächsstoff gesorgt, auch weil die Freiraumentwicklung in Südtirol durch das neue Raumordnungsgesetz als neue „Disziplin“ etabliert werden soll. In Zukunft will LAS weiterhin Veranstaltungen zum Thema Freiraum und Landschaft lancieren.


Das Berufsbild der Landschaftsarchitekten ist in Italien relativ jung, weshalb noch am Selbstverständnis der Landschaftsarchitektur gearbeitet werden muss, auch in der Planungslandschaft Südtirols. Das Leistungsbild des Landschaftsarchitekt*innen reicht von der raumplanerischen Ebene mit Freiraum- und Grünplänen über die Park- und Platzgestaltung bis hin zur Garten- und Pflanzplanung.


Aktuell beschäftigt sich LAS mit dem neuen Gesetz für Raum und Landschaft, bei dessen Entwicklung 2018 der Verein in Arbeitsgruppen und Stellungnahmen mitgearbeitet hat. Für LAS ist es unabdingbar, der Grün- und Freiraumentwicklung schon in der ersten Phase der Gemeindeentwicklungsprogramme eine tragende Rolle zu geben. Die Gemeinden haben dadurch die Chance, aus den Freiräumen heraus die Identität ihrer Ortschaften auszubauen und neue ökologische Akzente zu setzen, auch unter Einbeziehung aller Bürger. Grün- und Freiraumentwicklungskonzepte gewährleisten lebenswerte Ortschaften der Zukunft. Landschaftsarchitekten sind die Experten dafür.

stol