Montag, 23. Oktober 2017

Lanz: „Ihr seid Vorbilder für ganz Südtirol“

Mit einer Willkommensfeier empfingen am Sonntag zahlreiche lvh-Vertreter, Politiker, Familien, Freunde sowie Berufskollegen die 22 jungen WorldSkills-Teilnehmer im Schloss Maretsch.

Die WM-Teilnehmer beim Einmarsch in das Schloss Maretsch.
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Die WM-Teilnehmer beim Einmarsch in das Schloss Maretsch.

„Ihr seid Vorbilder für ganz Südtirol, wir sind stolz auf das, was ihr in Abu Dhabi geleistet habt“, brachte es lvh-Präsident Gert Lanz in Anwesenheit von vielen Ehrengästen und Fans der WorldSkills-Italy-Mannschaft auf den Punkt. Großes Lob sprach den Teilnehmern auch Landeshauptmann Arno Kompatscher aus, der die Erfolge der 44. Berufs-WM und das Talent der 22 Südtiroler als vorbildhaft und hervorragend bezeichnete. Gerade im Vergleich mit großen Ländern wie Asien, Brasilien oder Australien könne Südtirol stolz auf seine Leistungen sein.

„Fünf Medaillen – 22 Sieger“

Nach dem Motto „Fünf Medaillen – 22 Sieger“ wurde jeder einzelne Teilnehmer gemeinsam mit seinem Fachexperten, seinem Lehrbetrieb bzw. einem Vertreter der Berufsschule und dem Obmann der jeweiligen Berufssparte geehrt.

Stolz auf das Können ihres Nachwuchses waren HGV-Präsident Manfred Pinzger und SKV-Präsident Reinhard Steger: der junge Koch Thomas Tutzer erzielte bei der Berufsweltmeisterschaft nicht nur die Goldmedaille, sondern klassifizierte sich auch als „Best of Nation“. Ebenso erfreut über die Titelverteidigung der Goldmedaille durch die Landschaftsgärtner Hannes Kofler und Toni Mittermair zeigten sich der Obmann der Südtiroler Gärtnervereinigung Valtl Raffeiner und der Obmann der Südtiroler Bauernbundes Leo Tiefenthaler.

Für großen Applaus sorgte auch die Prämierung der Medaillengewinner. Dazu zählen die Mediendesignerin Deborah Psenner und der Elektrotechniker Hannes Innerbichler, die mit einer Bronzemedaille nach Südtirol zurückkehrten sowie der Zimmerer Moritz Mayr, der sich die Silbermedaille erkämpft hat.

Die nächste Berufsweltmeisterschaft findet 2019 in Kasan in Russland statt.

stol

stol