"Für Betriebe, die für das Land arbeiten und auf die Bezahlung ihrer Rechnungen warten, hätte die Zahlungsunfähigkeit des Landes Südtirols katastrophale Folgen. Ebenso für Betriebe, die auf die Auszahlung der zugesagten Beiträge warten", so der Landesverband der Handwerker (LVH).Die Landesregierung hat deshalb beschlossen, für dringende Zahlungsverpflichtungen einen Kredit aufzunehmen, um Liquiditätsengpässe zu überbrücken und die Bezahlung der Verpflichtungen nachkommen zu können. "Der LVH dankt der Landesregierung für diese weitsichtige Entscheidung", heißt es vom Verband.„Dieser Beschluss zeigt, dass sich die Landesregierung sehr wohl bewusst ist, welche Liquiditätsschwierigkeiten derzeit in der Wirtschaft vorhanden sind“, erklärt LVH-Präsident Gert Lanz. Er freue sich, dass die Landesregierung auf diese Situation mit einer klaren Entscheidung schnell reagiert habe. Gleichzeitig äußert Lanz großes Unverständnis für die römische Regierung, "die dem Land Südtirol zustehende Gelder in einer schwierigen Zeit zurückhält“.