Montag, 28. November 2016

Legacoopbund: Heini Grandi als Präsident bestätigt

Beim 11. Landeskongresses des Genossenschaftsverbands Legacoopbund, der am 25. November in der Handelskammer stattgefunden hat, wurde Heini Grandi als Präsident von Legacoopbund bestätigt - stellvertretende Vorsitzende ist Monica Devilli.

Der neugewählte Vorstand von Legacoopbund wird die strategische Ausrichtung von Legacoopbund für die kommenden fünf Jahre festlegen. - Foto: Legacoopbund
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Der neugewählte Vorstand von Legacoopbund wird die strategische Ausrichtung von Legacoopbund für die kommenden fünf Jahre festlegen. - Foto: Legacoopbund

"Mit fast 200 angeschlossenen Genossenschaften und mehr als 16.000 Mitgliedern ist Legacoopbund zu einer festen Größe der Südtiroler Wirtschaft geworden", schreibt der Genossenschaftsverband am Montag in einer Aussendung. Vor allem im Bereich der Sozialgenossenschaften sei der Verband stark präsent. Mehr als 100 Delegierte der Genossenschaften sind am 25. November in der Handelskammer Bozen eingetroffen und haben im Rahmen des 11. Landeskongresses den neuen Vorstand von Legacoopbund gewählt.

Grandi bleibt Präsident

Der Präsident Heini Grandi wurde in seinem Amt bestätigt und wird nun weitere fünf Jahre die Geschicke des Genossenschaftsverbandes leiten. Neu gewählt wurde die Vizepräsidentin Monica Devilli; sie löst damit Giulia Failli in ihrem Amt ab.

Als Vorstandsmitglieder wurden Fiammetta Bada, Clair Dejaco, Giulia Failli, Tiziano Mazzurana, Francesca Peruz, Stefano Ruele, Christian Sommavilla und Ivan Tomedi bestätigt. Neu mit dabei sind Maximilian Benedikter, Ivan Ceradini, Heidi Gronauer, Paul Hammond, Fabrizio Maretto, Alexander Nitz, Matthias Spögler und Monika Thomaser. Alberto Stenico, langjähriger Präsident von Legacoopbund, wurde zum Ehrenmitglied ernannt.

Impulsreferate über genossenschaftliches Wohnen und Bürgergenossenschaften

Im Rahmen des öffentlichen Teils des Kongresses, an dem auch der Landeshauptmann Arno Kompatscher, der Landesrat Christian Tommasini und die Vizepräsidentin des nationalen Genossenschaftsverbandes Legacoop Orietta Antoniniteilgenommen haben, referierten Genossenschaftler aus Ligurien und München über genossenschaftliches Wohnen und Bürgergenossenschaften.

Nach diesen Impulsreferaten, diskutierten der Landeshauptmann Arno Kompatscher, Landesrat Christian Tommasini, die Professorin Susanne Elsen, die Vizepräsidentin von Legacoop Orietta Antonini und der neugewählte Präsident von Legacoopbund Heini Grandi über die aktuelle Situation des Genossenschaftswesens in Südtirol und dessen Zukunftsperspektiven.

Tommasini: "Es braucht neue Wohnkonzepte"

Der Landesrat für Genossenschaftswesen Christian Tommasini knüpfte am Beitrag der Wohnbaugenossenschaft "Wagnis" an und deutete auf ein ähnliches Cohousing- und Coworking-Projekt in Bozen hin. Dabei unterstrich er, dass für die Umsetzung neuer Wohnkonzepte ein Umdenken erforderlich sei.

Kompatscher unterstreicht Bedeutung von Genossenschaften

In seinem Beitrag unterstrich der Landeshauptmann die Bedeutung der Genossenschaft für die Südtiroler Wirtschaft: „Wir befinden uns in einer Sondersituation. Das Genossenschaftswesen ist in Südtirol wesentlich bedeutender als in anderen Ländern. Durch die genossenschaftliche Zusammenarbeit schaffen wir es, den Herausforderungen des Markts gerecht zu werden."

Auch der Präsident Heini Grandi wies auf die Wichtigkeit der Eigeninitiative hin und betonte die Bedeutung der genossenschaftlichen Werte wenn es darum geht, zukunftsorientierte genossenschaftliche Projekte umzusetzen.

stol

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