Für die Südtiroler Gewerkschaftsbünde AGB/CGIL, SGBCISL, UIL-SGK und ASGB ist es unerlässlich, dass die Privilegien in Bezug auf die Leibrenten der Regionalratsabgeordneten beseitigt werden und dass die Rentenberechnung aufgrund der tatsächlich eingezahlten Beiträge erfolgt. "Die Gesetzesänderungen, die dieses unrühmliche Kapitel der Politik abschließen, müssen ausgewogen sein und baldmöglichst beschlossen und umgesetzt werden", heißt es in einer Presseaussendung am Montagvormittag. Es sei zu begrüßen, dass es in Zukunft, sprich ab dieser Legislaturperiode, keine Leibrenten mehr gibt und dass die Zusatzvergütungen und Fahrtspesen deutlich reduziert worden sind.Die Landessekretariate fordern, dass die Rente der Regionalratsabgeordneten aufgrund der tatsächlich eingezahlten Rentenbeiträge berechnet wird, so wie es für alle Arbeitnehmer der Fall ist. "Was die Vorschüsse anbelangt, reicht es nicht, die Altersgrenze anzuheben, diese müssen abgeschafft werden", so die Gewerkschaften.