Montag, 18. März 2019

Leitner baut weitere Windkraftanlagen in Deutschlands

Während am Wochenende tausende Jugendliche auf der ganzen Welt für mehr Klimaschutz demonstriert haben, wurde im Norden Deutschlands ein konkreter Beitrag zum Umweltschutz geleistet: Eine neue Generation von LEITWIND Windkraftanlagen wurde in Betrieb genommen.

Leitner hat gemeinsam mit E.ON nachhaltige Windkraftanlagen im Norden Deutschlands errichtet. - Foto: Leitner
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Leitner hat gemeinsam mit E.ON nachhaltige Windkraftanlagen im Norden Deutschlands errichtet. - Foto: Leitner

„Gemeinsam mit unseren Partnern haben wir Geld, Ressourcen und viel Energie in die Entwicklung einer effizienten und kompakten Windkraftanlage investiert, die direkt an ihrem Standort saubere Energie mit Wind produziert“, erklärt Anton Seeber, Präsident der Unternehmensgruppe Leitner.

Es handelt sich hier um das erste Projekt im Auftrag des Startups b.ventus, an dem neben der Unternehmensgruppe Leitner auch Avacon und E.Dis, beides regionale Energieversorgungsunternehmen von E.ON, das E.ON Kundenservice Netz sowie die FEAG beteiligt sind.

Am Freitag, 15. März wurde im schleswig-holsteinischen Steinfeld an der Grenze zu Dänemark feierlich die erste LEITWIND Windkraftanlage dieses neuen Typs eingeweiht. Nach der Premiere im Norden Deutschlands sollen bis Ende 2020 weitere 49 Anlagen errichtet werden.

Schon die Berechnungen zum Betrieb der ersten Anlage in Schleswig-Holstein belegen das eindrucksvolle Einsparungs- und Leistungsvolumen des neuen Windrad-Typs: Dieser wird den landwirtschaftlichen Betrieb des Kunden in Steinfeld jährlich mit 660 MWh selbst produziertem Strom versorgen und damit 370 Tonnen an CO2-Ausstoß vermeiden. Zudem wird mit einer Einsparung an Stromkosten im oberen fünfstelligen Bereich gerechnet.

Neben den Vorzügen bewährter LEITWIND-Technologie, wie etwa dem geräuscharmen Direktantrieb, sollen vor allem die minimalen Dimensionen und die geringe Nabenhöhe von 28 Metern zur Erfolgsgeschichte der neuen Anlage beitragen: Da für die Errichtung der Anlage in Deutschland somit eine einfache Baugenehmigung ausreicht, liegen zwischen Vertragsunterzeichnung und Inbetriebnahme in der Regel nur 6 bis 12 Monate.

Vor allem die geringen Dimensionen sind bei den Kunden sehr beliebt. - Foto: Leitner

Vor allem die geringen Dimensionen sollen zum Erfolg der neuen Generation beitragen. - Foto: Leitner

Dies ist für potentielle Kunden ein wesentliches Argument, um in Zukunft auf diese besonders nutzerfreundliche Form von grüner Energie umzusteigen. Zudem ist die Windkraftanlage speziell dafür konzipiert, den Strombedarf in energieintensiven Branchen sowie Kommunen zu decken. Damit ist sie auch der ideale Einstieg in eine wirtschaftliche und CO2-freie Energiegewinnung für den Eigenbedarf. Schließlich amortisiert sich die Anlage durch ihre hohe Effizienz mit einer Lebensdauer von mindestens 20 Jahren bereits innerhalb von nur 6 bis 10 Jahren. 

stol

stol