Freitag, 03. Mai 2019

Libyen bremst OMV zu Jahresbeginn aus

Probleme im politisch instabilen Libyen verhinderten beim Öl- und Gasriesen OMV im ersten Quartal einen Gewinnanstieg. Das operative Ergebnis wäre sonst höher als Anfang 2018 gewesen. Nun laufe die Produktion wieder auf Normalhöhe, sagte OMV-Chef Rainer Seele am Freitag zur APA. Doch auch Abschreibungen belasteten, und die Raffineriemarge ist gedrückt. Die Aktie legte am Vormittag zu.

Die instabile politische Lage hat Auswirkungen auf die Ölkonzerne. -  Foto: APA
Die instabile politische Lage hat Auswirkungen auf die Ölkonzerne. - Foto: APA

An der Finanzierung der Nord-Stream-2-Gaspipeline, die unter Ägide der russischen Gazprom gebaut wird, hält die OMV fest, insgesamt beteiligen sich die Österreicher ja mit einem Zehntel an den Projektkosten von 9,5 Mrd. Euro. Aus Dänemark erhofft Seele eine positive Bauentscheidung - wichtig sei, dass die dänischen Behörden möglichst rasch eine diskriminierungsfreie Entscheidung treffen.

Bei der Umsetzung der Dritten EU-Binnenmarkt-Richtlinie sei die Frage, wie etwa in Deutschland die dortigen Behörden betreffend die „letzten Meter” der Leitung entscheiden.

apa

stol