Das teilte Lloyds am Montag in London mit. Damit hat der branchenweite Skandal in Großbritannien allein Lloyds inzwischen fast 10 Milliarden Pfund gekostet.Die Bank hatte sich beim Ausmaß der Ansprüche ihrer Kunden mehrfach vertan.Lloyds zufolge bereitet die britische Regierung den weiteren Abbau ihrer Beteiligung an dem Institut vor.Die Bank war in der Finanzkrise mit Milliarden vom Staat gerettet worden. Dieser erhielt im Gegenzug fast 40 Prozent der Anteile.Im September 2013 hatte die Regierung ein erstes Aktienpaket am Markt platziert und hält jetzt noch 32,7 Prozent.Die Verfehlungen aus der Vergangenheit lasten erneut schwer auf dem Lloyds-Ergebnis für 2013. Vor Steuern erwartet die Bank nun nur noch einen kleinen Gewinn, wenn der Konzern am 13. Februar seine komplette Bilanz vorlegt.Vergangene Woche hatte bereits die Royal Bank of Scotland (RBS) angekündigt, 3,1 Milliarden Pfund für Regressforderungen von Kunden zurückzulegen. Sie gehört derzeit noch zu fast 81 Prozent dem Staat.dpa