<BR />Es sind Millionen, die der Südtiroler Waffelhersteller für sein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum am Ritten aufbringt: „Das Investitionsvolumen wird über den Zeitraum von 2026 bis 2028 in Richtung 39 Millionen Euro gehen“, erklärte Ulrich Zuenelli, Verwaltungsratspräsident von Loacker, bei der Grundsteinlegung am Mittwoch. Allein rund 27 Millionen Euro fließen in den Bau des Technology Centers, der restliche Betrag ist für die technologische Ausstattung vorgesehen.<BR /><BR />Mit dem Neubau stellt das Unternehmen die Weichen für die kommenden Jahrzehnte. Das Zentrum solle die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit langfristig absichern, so Zuenelli.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1293525_image" /></div> <h3> Gesamte Innovation unter einem Dach</h3>Im Neubau sollen alle Innovationsabteilungen, die bisher auf mehrere Standorte verteilt waren, unter einem Dach vereint werden. Dazu gehören die Bereiche Rohstoff- und Produktentwicklung, Lebensmittelrecht, Produktkennzeichnung sowie Verfahrenstechnik. Auch eine „Creative Kitchen“ für kulinarische Experimente und ein technisches Lab-Scale-Zentrum für Prototypentests sollen untergebracht werden. <BR /><BR />Ein 50 Meter langer Tunnel, der unter der Landesstraße verläuft, verbindet das neue Technologiezentrum mit dem Hauptsitz auf der anderen Straßenseite. <h3> „Investition in den Standort“</h3>Dass die Wahl auf das Gewerbegebiet Unterinn am Ritten gefallen ist, sei ein „klares Bekenntnis zum Standort und den Leuten, die hier arbeiten“, sagte Andreas Loacker, Vizepräsident des Verwaltungsrats. Rund 50 Mitarbeiter werden im Innovationsbereich von Loacker tätig sein. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen etwa 1.200 Mitarbeiter an seinen Standorten.<BR /><BR /><BR />Das Bauprojekt stammt aus der Feder des Bozner Architekturbüros Roland Baldi und soll den Schichten einer Waffel nachempfunden sein. Die Fertigstellung ist für 2027 geplant. <h3> Neues Verwaltungsgebäude in Planungsphase</h3>Loacker investiert nicht nur in Ritten, sondern plant bereits seit längerem ein neues Verwaltungsgebäude in Bozner Boden. Das Ganze sei jedoch „nach wie vor in der Planungsphase“, erklärte Ulrich Zuenelli. „Wir arbeiten mit der Gemeinde, dass wir dort mit den urbanistischen Verfahren vorankommen.“