Freitag, 03. März 2017

Lokaler Solidaritätsfonds startet bald

Die Landesverwaltung wartet auf die Einsetzung des Verwaltungskomitees durch das Arbeitsministerium: Dann kann der Solidaritätsfonds starten.

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Foto: © shutterstock

Das Arbeits- und Finanzministerium hat kürzlich die Errichtung des Solidaritätsfonds in Südtirol gutgeheißen. „Nun warten wir auf den letzten Schritt zum Start des Fonds, nämlich auf die Ernennung der Mitglieder des Verwaltungskomitees durch das Arbeitsministerium“, sagt Arbeitslandesrätin Martha Stocker.

Die entsprechenden namentlichen Vorschläge sind im Jänner nach Rom gesandt worden.

Fonds löst Lohnausgleichskasse ab

Der Fonds wird künftig die außerordentliche Lohnausgleichskasse ablösen. Mit den Mitteln werden Arbeitnehmende unterstützt, deren Arbeitstätigkeit reduziert oder ausgesetzt wird, die den Arbeitsplatz verlieren oder von einem Lohnausgleich betroffen sind. Auch Bildungsprogramme für eine berufliche Weiterbildung oder Neuorientierung können damit finanziert werden.

Wie der Direktor der Landesabteilung Arbeit, Helmuth Sinn, mitteilt, können die Betriebe und Unternehmen dem Fonds beitreten, sobald das Ministerialdekretes über die Errichtung des Solidaritätsfonds im Amtsblatt der Republik veröffentlicht wird. Dies dürfte demnächst erfolgen. 

stol