Die Regierung in London gab am Mittwoch bekannt, dass sie ihren 40-prozentigen Anteil an der Betriebsgesellschaft bis zum Jahr 2020 ver?u?ern m?chte.Vize-Schatzkanzler Danny Alexander sagte dem Sender Sky News, durch den Verkauf solle Geld f?r Investitionen in die Infrastruktur des Landes erl?st werden: Seine konservativ-liberale Regierung erhofft sich vom Eurostar-Ausstieg der staatlichen Gesellschaft London & Continental Railways mehrere hundert Millionen Pfund an Einnahmen.Eurostar, dessen Z?ge seit 1994 durch den Eurotunnel unter dem ?rmelkanal zwischen Frankreich und Gro?britannien fahren, hatte 2012 ein Rekordergebnis eingefahren: Der Umsatz stieg um 14 Prozent auf 993 Millionen Euro, die Zahl der Passagiere um zwei Prozent auf fast zehn Millionen.Zwischenergebnisse aus dem laufenden Jahr deuten auf einen weiterhin steigenden Trend. Eurostar geh?rt zu 55 Prozent der staatlichen franz?sischen Eisenbahngesellschaft SNCF, zu 40 Prozent dem britischen Staat und zu f?nf Prozent der belgischen Staatsbahn SNCB.Der nun angepeilte Ausstieg ist Teil des neuen Nationalen Infrastrukturplans f?r Gro?britannien, den Alexander am Mittwoch vorstellte.Darin sind Privatisierungen in H?he von 20 Mrd. Pfund (24,2 Mrd. Euro) in den n?chsten sechs Jahren vorgesehen.?Nach jahrelanger Vernachl?ssigung m?ssen das britische Stra?en- und Schienennetz, der Flutschutz sowie die Energie- und Wasserinfrastruktur erneuert werden?, hie? es in Alexanders Redemanuskript.Zum geplanten Eurostar-Ausstieg wollten sich auf Anfrage weder die Betreibergesellschaft selbst noch der gr??te Anteilseigner SNCF ?u?ern.apa/afp