Mittwoch, 17. Juni 2015

Luanda, Hongkong und Zürich sind am teuersten

Lebenshaltungskosten im Vergleich: Wer aufbricht, um in einem anderen Land zu arbeiten, sollte sich vorher mit den dort anfallenden Kosten befassen. Die angolanische Hauptstadt Luanda, Hongkong sowie Zürich sind die weltweit teuersten Städte für von Firmen ins Ausland entsandte Mitarbeiter („Expats“).

In der südwest-afrikanische Stadt Luanda sind die Kosten für importierte Waren sowie für einen angemessenen Wohnraum enorm.
In der südwest-afrikanische Stadt Luanda sind die Kosten für importierte Waren sowie für einen angemessenen Wohnraum enorm.

Mit Zürich (3), Genf (5) und Bern (9) sind drei Schweizer Städte an der Spitze der teuersten Städte in Europa, erhob das Beratungsunternehmen Mercer.

Mercer verglich die Preise für über 200 Produkte und Dienstleistungen, darunter zum Beispiel Kosten für die Unterkunft, öffentliche Verkehrsmittel sowie Haushaltswaren, Lebensmittel, Kleidung und Freizeitangebote, in 207 Städten auf fünf Kontinenten miteinander.

Die südwest-afrikanische Stadt Luanda sei zwar ansonsten eine eher günstige Stadt, die Kosten für importierte Waren sowie für einen sicheren und angemessenen Wohnraum seien aber enorm, führten die Studienautoren aus.

Bei westeuropäischen Städten stellte Mercer infolge von Währungsverlusten gegenüber dem US-Dollar einen Abstieg im Ranking fest. München (87) fiel um 32 Plätze, Frankfurt (98) um 39 und Berlin (106) um 38 Plätze. Düsseldorf rutschte von 73 auf 114, Hamburg von 76 auf 124.

Aber auch in anderen Ländern hatten Währungseffekte Auswirkungen: Moskau (50) und St. Petersburg (152) fielen um 41 bzw. 117 Plätze, da der Rubel stark an Wert verlor.

Die weltweit günstigste Stadt im Ranking ist Bischkek in Kirgisistan.

stol

stol