Donnerstag, 15. März 2018

Lufthansa erteilte Alitalia-Übernahme erneut Absage

Die deutsche AUA-Muttergesellschaft Lufthansa lässt weiter die Finger von der insolventen italienischen Fluggesellschaft Alitalia.

Foto: © LaPresse

Die Wahlen in Italien hätten die Chancen auf die notwendige Restrukturierung der Krisen-Airline nicht erhöht, sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr heute, Donnerstag, in einer Telefonkonferenz mit Analysten.

Ohne einen solchen Umbau sei Alitalia für die Lufthansa aber nicht interessant, bekräftigte er. „Es wird einige Zeit dauern, bis sich der Konzern gefangen hat.“ Die Deutschen hielten weiter nach Wachstumschancen Ausschau. „Wir sind gut gerüstet – auch für eine aktive Rolle bei der europäischen Konsolidierung.“

Die Lufthansa will vor allem ihre Billigflugtochter Eurowings ausbauen. Seit 2016 hat sich deren Flotte auf 185 Flugzeuge verdoppelt, auch durch die Übernahme von Flugzeugen der insolventen Air Berlin. Insgesamt sind laut Spohr 77 der 144 Air-Berlin-Maschinen nun bei der Lufthansa gelandet. „Eurowings ist und bleibt unsere Plattform für die weitere Konsolidierung in Europa. Wir freuen uns auch weiterhin auf sehr viel Dynamik in diesem Geschäftsfeld.“

apa/reuters

stol