Der Arbeitskampf betrifft neben der Lufthansa auch die Billigflug-Tochter Germanwings sowie die Frachtsparte Cargo.Die Arbeitsniederlegungen bei allen drei Fluggesellschaften sollen am Montagfrüh um 00.00 Uhr beginnen und bis Donnerstag um eine Minute vor Mitternacht dauern, wie die Gewerkschaft mitteilte. Aufgerufen sind alle rund 4.000 Piloten, die an diesen Tagen im Dienst sind.Damit drohen im deutschen Luftverkehr tagelang chaotische Verhältnisse. Die Lufthansa kritisierte den Streik als unverhältnismäßig. Die Vorsitzende im Bereich Tarifpolitik der Pilotengewerkschaft, Ilona Ritter, gab der Lufthansa die Schuld an dem Arbeitskampf. Das Unternehmen sei „sehenden Auges“ auf den Konflikt zugesteuert. Die Vereinigung Cockpit fordert von der Lufthansa 6,4 Prozent mehr Gehalt für eine Laufzeit von zwölf Monaten und die Sicherung der Arbeitsplätze der deutschen Piloten. Cockpit hatte die Verhandlungen mit der Lufthansa im Dezember für gescheitert erklärt. Die Fluggesellschaft könne den Arbeitskampf jedoch noch vermeiden, wenn sie schnell auf die Gewerkschaft zukomme, sagte Ritter.Eine Zahl der aktuell vom Ausfall bedrohten Flüge nannte die Gewerkschaft vorerst nicht. Die Lufthansa richtet sich mit einem Notfallplan auf die Streiks ein. Aus dem Unternehmen verlautete, ein Streik schade dem Unternehmen, seinen Kunden und Mitarbeitern in hohem Maße.dpa